Prinzessin Mette-Marit kämpfte jahrelang mit Lungenfibrose. Nach der erfolgreichen Transplantation beginnt für sie nun ein neuer Abschnitt.
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Prinzessin Mette-Marit musste in den vergangenen Jahren einen schweren gesundheitlichen Weg gehen. Schon 2018 wuchs die Sorge um die Frau von Haakon, nachdem es ihr gesundheitlich sehr schlecht ging und sie sich einer Operation unterziehen musste. Kurz darauf machte das norwegische Königshaus öffentlich, dass die Kronprinzessin an einer chronischen Lungenfibrose leidet.
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Mit der Diagnose begann eine Phase, in der sich ihr Alltag und ihre öffentlichen Aufgaben stark veränderten. Die Krankheit entwickelte sich schleichend, griff aber immer stärker in ihr Leben ein und machte selbst einfache Abläufe zunehmend schwieriger.
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Trotz der Krankheit zeigte sich Mette-Marit kämpferisch. „Ich bin froh, dass die Krankheit so früh entdeckt wurde. Mein Ziel ist es immer noch, so gut wie möglich zu arbeiten und am offiziellen Programm teilzunehmen", erklärte die Prinzessin damals. Sie begab sich in ärztliche Behandlung und richtete ihren Fokus auf ihre Gesundheit.
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Bei einer Lungenfibrose bildet sich übermäßig viel Bindegewebe in der Lunge. Dadurch wird der Gasaustausch gestört, was zu Sauerstoffmangel führen kann. Im weiteren Verlauf drohen eine Versteifung der Lunge und im schlimmsten Fall sogar Lungenversagen.
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Viele Jahre lebte Mette-Marit mit der chronischen Erkrankung, doch 2025 wurde die Lage ernster. Der norwegische Palast teilte damals mit, dass sich ihre Lungenfibrose weiterentwickelt habe. Zugleich wurde deutlich, wie stark die Beschwerden ihren Alltag belasteten.
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Die Kronprinzessin litt täglich unter Symptomen, die ihre Fähigkeit einschränkten, offizielle Pflichten zu erfüllen. Sie brauchte mehr Ruhe, und Termine mussten häufiger kurzfristig angepasst werden. Damit wurde sichtbar, dass die Krankheit nicht nur medizinisch, sondern auch für ihr öffentliches Leben eine immer größere Belastung geworden war.
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Auch 2026 nahm die Sorge weiter zu. Bei öffentlichen Auftritten wurde Mette-Marit immer öfter mit einem Sauerstoffgerät gesehen, ein deutliches Zeichen für die Schwere ihrer Erkrankung.
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Im Juni machte ihr Arzt Are Holm die Lage klar: „Die Entwicklung der Lungenerkrankung der Kronprinzessin ist ernst. Nach einer umfassenden medizinischen Beurteilung wurde sie nun auf die Liste der Personen gesetzt, die so bald wie möglich eine Lungentransplantation erhalten sollen“, so Are Holm laut Palast. Damit war klar, dass eine neue Lunge für die Prinzessin zur dringend nötigen Hoffnung geworden war.
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Nur wenige Wochen später kam die erlösende Nachricht: Am 17. Juni teilte der Palast mit, dass sich Mette-Marit im Nationalkrankenhaus in Oslo einer erfolgreichen Lungentransplantation unterzogen habe. Für die Kronprinzessin ist das ein wichtiger erster Schritt nach Jahren mit einer chronischen Lungenerkrankung.
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Anschließend muss sie, wie andere frisch transplantierte Patienten auch, mehrere Wochen stationär im Rikshospitalet bleiben. Dort geht es um die genaue Einstellung der Medikamente, mögliche Komplikationen und den Beginn der Reha. Auch Prinz Haakon begleitete diese Phase eng und sagte dafür kurzfristig Termine ab.
Prinzessin Mette-Marit kämpfte jahrelang mit Lungenfibrose. Nach der erfolgreichen Transplantation beginnt für sie nun ein neuer Abschnitt.