Für Fans der norwegischen Royals gibt es aktuell einen seltenen neuen Einblick in das Leben von Königin Mette-Marit. Der Hof veröffentlichte ein Foto der 53-Jährigen, obwohl sie nach ihrer Lungen-OP erst im Sommer 2027 wieder offizielle Termine wahrnehmen soll.

Das Bild entstand bereits 2024 und zeigt sie vor ihrem eigenen Webstuhl in ihrem Zuhause auf Gut Skaugum. Gerade weil öffentliche Auftritte der Ehefrau von König Haakon vorerst ausbleiben, fiel die Veröffentlichung besonders auf. Zugleich rückte ein Hobby in den Mittelpunkt, das Mette-Marit seit Längerem intensiv begleitet.

Mette-Marit spricht zur Wiedereröffnung von „Fäden der Zeit“

Grund für die Veröffentlichung war die Wiedereröffnung der Ausstellung „Fäden der Zeit“ im „Königin Sonja KunstStall“. Sie war wegen der Trauer um König Harald bis zum 15. Oktober geschlossen.

Zum Post veröffentlichte der Hof auch persönliche Worte der Königin: „Wenn ich mich vor den Webstuhl setze, kehrt Ruhe in mich ein. Die Zeit vergeht am Webstuhl langsamer, und es ist unmöglich, sich zu beeilen. Weben braucht Zeit, doch der Webstuhl schenkt auch etwas zurück: Zeit und Raum. Eine Auszeit“, so Mette-Marit.

Dunkelblau, Weiß und Braun auf dem Foto aus Gut Skaugum

Auf dem Schnappschuss trägt  Mette-Marit ein dunkelblaues Oberteil, eine weiße Hose und braune Wildlederpumps. Selbstsicher lächelt sie in die Kamera. In den Kommentaren sammelten sich schnell zahlreiche begeisterte Reaktionen.

Dort war unter anderem von der „schönen neuen Königin“ die Rede, andere schrieben, sie könnten es kaum erwarten, die Ausstellung zu sehen.

Das Foto gab zugleich einen ungewöhnlich privaten Einblick, weil es nicht bei einem offiziellen Termin entstand, sondern in ihrem königlichen Zuhause.

Bildteppiche aus den Königlichen Sammlungen stehen im Zentrum

Im Beitrag des Hofes ging es nicht nur um das neue Foto, sondern auch um den Inhalt der Ausstellung. Gezeigt werden Bildteppiche aus den Königlichen Sammlungen, die zwischen 1899 und 1955 entstanden. Sie werden dort als Träger von Geschichte und als kulturelle Schätze präsentiert.

Außerdem hieß es, das Weben stehe auch für gemeinsame Zeit und für die Geschichte der Nation. Seit mehreren tausend Jahren werde in dem Land gewebt, sowohl für Gebrauchsgegenstände als auch für die Kunst. 

Ein weiterer Webstuhl blieb 2024 ihr Traumprojekt

Wie groß ihre Begeisterung für das Weben ist, hatte Mette-Marit schon 2024 in einem Gespräch mit dem Norwegischen Handarbeitsverband erzählt. Damals sagte sie, ihre Familie habe manchmal genug von ihrem „Gerede über das Weben“. Außerdem sprach sie über den Wunsch nach einem weiteren, besonders großen Webstuhl, um einen großen Teppich anfertigen zu können.