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Idee eines deutschen Royals: Wie der Christbaum in Europa populär wurde

Prinz Albert hatte bis zu seinem Tod 1861 großen Einfluss auf die britische Monarchie.
8. Dezember 2019 - 18:33 Uhr / Vanessa Stellmach

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür: Anlässlich dessen schmückt in den meisten Haushalten ein Tannenbaum das Wohnzimmer. Doch wie kam der so berühmte Christbaum eigentlich nach Europa? Und was hat ausgerechnet ein deutscher Adeliger damit zu tun?

Ein geschmückter Tannenbaum gehört zu Weihnachten einfach dazu. Doch wusstet ihr, dass ausgerechnet ein deutscher Royal den Brauch in England populär machte? Es war der Ururopa der Queen, Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha.  

Ein deutscher Royal brachte den Christbaum nach Europa  

1840 heiratete Albert seine Cousine, die britische Königin Victoria. Zwar wird dem Royal nachgesagt, den Tannenbaum nach England gebracht zu haben, das stimmt allerdings so nicht. Denn bereits Victorias deutsche Vorfahren haben die Tradition eingeführt. 

Dennoch schaffte es erst Albert, den Baum in England so richtig populär zu machen. Im Jahr 1848 druckte die Zeitung „The Illustrated London News“ ein Bild, das die königliche Familie um einen geschmückten Weihnachtsbaum stehend zeigt. 

Prinz Albert erklärte das Schmücken des Baumes zu seiner persönlichen Aufgabe. Der Anblick hat vermutlich viele Bürger dazu animiert, es ihm gleichzutun. Und somit war eine Weihnachtstraditionen der britischen Royals geboren.

Nur ein paar Jahre später sah man Weihnachtsbäume auch in den Wohnzimmern des einfachen Volkes. Ob Königin Elisabeth II. wohl weiß, welchen Brauch ihre Vorfahren damit eingeführt haben?