Für Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen sind es Monate unter enormem Druck. Neben anhaltenden Debatten um ihr Umfeld und die juristischen Schlagzeilen um ihren Sohn Marius Borg Høiby rückt vor allem ihre Gesundheit in den Mittelpunkt. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon wirkt seit Längerem angeschlagen, und neue Bilder haben die Sorge um die 52-Jährige weiter verstärkt.
Während das norwegische Königshaus mit mehreren Krisen zugleich konfrontiert ist und sich das Königspaar sogar von Mette-Marit abgewendet haben soll, richtet sich der Blick nun auf die Frage, wer ihr in dieser schwierigen Phase tatsächlich Halt gibt.
Mette-Marit bereitet sich auf Lungentransplantation vor
Besonders ernst ist die Lage wegen ihrer chronischen Lungenfibrose. Ende 2025 teilte der norwegische Hof mit, dass sich Mette-Marit bereits auf eine Lungentransplantation vorbereitet. Damit bekam die seit Jahren bekannte Erkrankung eine neue Dimension.
Kürzlich veröffentlichte Fotos zeigen die Kronprinzessin bei einem Spaziergang mit Haakon von Norwegen, während sie über ein Atemgerät mit Sauerstoff versorgt wird. Das Gerät hatte das Paar zuvor aus einem Krankenhaus in Oslo geholt. Zudem wurde auf weiteren Aufnahmen sichtbar, dass Mette-Marit inzwischen auch einen Behindertenausweis besitzt.
Kronprinzessin spricht offen über verschlechterten Zustand
In einem Interview sprach Mette-Marit Ende März mit dem norwegischen Sender NRK ungewöhnlich offen über ihren Alltag mit der Krankheit. „Außerdem ist mein Gesundheitszustand so, dass ich sehr viel Ruhe brauche. Und dieser Zustand hat sich noch etwas verschlechtert", so Mette-Marit.
Diese Worte zeigen, wie stark die Krankheit ihr Leben inzwischen bestimmt. Öffentliche Termine dürften damit noch sorgfältiger geplant werden als bisher. Auch im Palast wächst die Anspannung, denn jede neue Entwicklung rund um ihren Gesundheitszustand wird in Norwegen aufmerksam verfolgt.
Jonas Gahr Støre mahnt zu großem Ernst
Nicht nur innerhalb der Königsfamilie ist die Besorgnis groß. Auch Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre äußerte sich deutlich zur Situation der Kronprinzessin. „Wir müssen das, was sie sagen, sehr ernst nehmen. Dies ist eine Krankheit, die in jeder Hinsicht sehr ernst genommen werden muss", sagte Jonas Gahr Støre laut Daily Mail.
Zugleich wünschte er ihr eine Behandlung, die ihr den Alltag erleichtert und eine weitere Verschlechterung verhindert. Solch klare Worte aus der Politik zeigen, welche Bedeutung Mette-Marit im Land hat und wie ernst ihre gesundheitliche Lage eingeschätzt wird.
Victoria von Schweden soll Kontakt zu ihr gesucht haben
Trotz aller Belastungen gibt es offenbar einen Lichtblick im royalen Umfeld. Besonders Kronprinzessin Victoria von Schweden soll Mette-Marit in dieser Phase nicht allein lassen. Nach früheren Spekulationen über mögliche Distanz zwischen den beiden Frauen heißt es nun, dass Victoria bereits Kontakt aufgenommen habe.
Der schwedische Royal-Experte Johan T Lindwall von „Svensk Damtidning“ erklärte, dass mehrere skandinavische Royals über einen gemeinsamen Slack-Kanal in engem Austausch stehen sollen. Neben Victoria und Mette-Marit gehören demnach auch Frederik von Dänemark und Haakon von Norwegen dazu. Gerade in einer Zeit voller Druck könnte diese Verbindung für Mette-Marit besonders wichtig sein.