Vivien Leigh (†53) ist bereits vor über 50 Jahren verstorben. Doch dank ihres Weltruhms, den sie durch den Kultfilm „Vom Winde verweht“ erlangte, ist sie noch lange nicht in Vergessenheit geraten. Neben ihrem riesigen Erfolg als Schauspielerin führte Vivien Leigh selbst ein tragisches Leben.
„Vom Winde verweht“: Das tragische Leben der Vivien Leigh
Im Alter von 19 Jahren heiratete Vivien den dreizehn Jahre älteren Herbert Leigh Holman. 1933 kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Die Scheidung kam nur acht Jahre später, daraufhin gab die Schauspielerin ihre Tochter Suzanne zu ihrer Mutter.
Noch im selben Jahr heiratete Vivien den Schauspieler Laurence Olivier, mit dem sie schon vorher eine Affäre hatte. Die Oscarpreisträgerin wurde von ihm schwanger, doch während er Dreharbeiten zu „Caeser und Kleopatra“ schlug das Schicksal zu. Die Schauspielerin stürzte schwer und verlor daraufhin ihr ungeborenes Kind.
So erfolgreich ihre Hollywood-Karriere auch war, so schicksalshaft war ihr Privatleben. Denn außerdem wurde bei ihr während ihrer erfolgreichen Zeit eine bipolare Störung diagnostiziert, damals noch als manisch-depressiv bezeichnet.
Vor allem auch ihre dramatische Fehlgeburt beeinträchtigte ihre psychische Gesundheit, sie litt an starken Depressionen. Noch vor ihrer zweiten Schwangerschaft und den verhängnisvollen Dreharbeiten erkrankte sie außerdem an Tuberkolose. Für den Rest ihres Leben kämpte Vivien mit dieser und den psychischen Krankheiten.
Turbulente Beziehungen
Auch ihr Liebesleben sollte wieder aus den Fugen geraten: Ihre zweite Ehe scheiterte ebenfalls. 1960 reichte Laurcence Olivier die Scheidung ein, nachdem das Paar bereits mehrere Jahre getrennt war. Da er die Schauspielerin Joan Plowright heiraten wollte, musste die Ehe auch auf dem Papier für beendet erklärt werden.
Vivien Leigh tröstete sich schon während ihrer kaputten Ehe mit Schauspieler Peter Finch hinweg. Eine neue Liebe fand sie dann aber in ihrem Kollegen John Merivale, mit dem sie bis zu ihrem Lebensende zusammen lebte.
Trauriges Ende einer Ikone
Im Jahr 1963 erlitt Vivien Leigh einen Burn-out und wurde seither von einer Krankenschwester regelmäßig betreut. Zwischenzeitlich war sie auch Patientin in einer psychiatrischen Klinik. Im Jahr darauf erholte sich der „Vom Winde verweht“-Star, sodass er seinen Beruf wieder aufnahm. Doch die Dreharbeiten zu dem letzten Film „Das Narrenschiff“ waren anstregend.
1967 erkrankte Vivien erneut schwer und baute immer mehr ab, bis sie schließlich im Sommer verstarb. Am 8. Juli 1967 fand sie John Merivale leblos auf. Die Todesursache war ihre vorangegange Tuberkolose-Erkrankung. Der legendäre Hollywood-Star wurde nur 53 Jahre alt. Durch die Rolle der Scarlett O'Hara bleibt Vivien Leigh aber für immer unvergssen.