1984 schlüpfte Ralph Macchio zum ersten Mal in „Karate Kid“ in die Rolle des Daniel LaRusso. Als 16-jähriger Underdog, der sich mithilfe seines Mentors Mr. Miyagi in die Karate-Welt kämpfte, wurde er zum Idol vieler Teenager. 

Nach dem ersten Teil folgten in den Jahren 1986 sowie 1989 noch die erfolgreichen Fortsetzungen „Karate Kid II – Entscheidung in Okinawa“ und „Karate Kid III – Die letzte Entscheidung“.

Ralph Macchios Karriere nach „Karate Kid“

Im Anschluss an seine Karriere als „Karate Kid“ trat Ralph Macchio noch in zahlreichen anderen Produktionen in Erscheinung. Beispielsweise in der Serie „Ugly Betty“, in der beliebten Sitcom „How I Met Your Mother“ sowie in der Krimiserie „Criminal Intent“ konnte man den US-Schauspieler sehen.

Aber auch für den Kino-Hit „Hitchcock“ drehte er 2012 an der Seite von Hollywood-Hochkarätern wie Scarlett Johansson und Anthony Hopkins. Zuletzt schlüpfte er wieder in die Rolle des „Daniel LaRusso“.

In der Sequel-Serie „Cobra Kai“ (2018 bis 2025) kehrte er gemeinsam mit seinen „Karate Kid“-Kollegen William Zabka und Martin Kove zurück. Im Film „Karate Kid: Legends“ von 2025 war er ebenfalls wieder in seiner ikonischen Rolle zu sehen.

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So sieht Ralph Macchio heute aus.

Neben seinen schauspielerischen Aktivitäten schwang der Star 2011 in der amerikanischen Version von „Let's Dance“ das Tanzbein und holte dort sogar den vierten Platz. Zudem stand Ralph Macchio 2024 für ein Musikvideo von Coldplay vor der Kamera - passenderweise für einen Song mit dem Titel „The Karate Kid“.

Mit seiner Frau Phyllis Fierro ist Ralph seit 1987 verheiratet, die beiden haben zwei Kinder. Auf Instagram gibt er gerne Einblicke in seine Arbeit und zeigt auch hin und wieder Throwback-Bilder.

Für immer „Karate Kid“

Dass Ralph Macchio für viele Fans für immer das ewige „Karate Kid“ bleiben wird, damit hat er sich mittlerweile abgefunden: Es klingt vielleicht banal, aber diese Figur und das Franchise bereiten Kindern von sechs bis 86 Jahren Freude. In dieser Welt könnte es schlimmer sein, wenn das mein Fußabdruck ist“, erklärte er in einem Interview mit dem „Rolling Stone“. 

Auch das er immer wieder in seine Rolle zurückkehren würde, schließt er nicht aus: „Ich meine, warum sollte man die Party nicht so lange weiterfeiern, wie sie auf einer Form von echter Wahrheit basiert? Wenn jemand 1995 zu mir gekommen wäre und gesagt hätte: 'Du wirst wieder Daniel LaRusso spielen', hätte ich gesagt: 'Das wird niemals passieren.' Also sag niemals nie.“