Lamine Yamal hat beim FC Barcelona einen Gehaltssprung gemacht, der selbst im Spitzenfußball auffällt. Der Offensivspieler hat seinen langfristigen Vertrag bereits unterschrieben und ist nun bis Sommer 2031 an den Klub gebunden. Bislang lag sein Jahresgehalt demnach bei rund 2 Millionen Euro netto. Nach der Unterschrift stehen nun 30 Millionen Euro brutto pro Jahr im Raum.

Gerade mit Blick auf die WM 2026 bekommt diese Summe zusätzliche Bedeutung. Yamal ist für Spanien nicht nur ein Perspektivspieler, sondern eines der größten Gesichter der neuen Generation. Für Leser ist der Fall vor allem als Größenvergleich spannend: Innerhalb kurzer Zeit ist ein Teenager in die Einkommensklasse der absoluten Spitzenspieler aufgestiegen, wie transfermarkt.de berichtet.

Vertrag bis 2031 nach früher Drei-Jahres-Regel

In Spanien sind bei Minderjährigen längere Laufzeiten begrenzt. Deshalb konnte der Spanier 2023 zunächst nur einen Vertrag über drei Jahre unterschreiben, weil er damals erst 15 Jahre alt war. Inzwischen ist bestätigt, dass der 17-Jährige langfristig bis Sommer 2031 gebunden ist. Diese Konstellation erklärt, warum die große Gehaltsanpassung erst jetzt möglich wurde.

Für Verbraucher ist das ein seltener Einblick in die Vertragsmechanik des Profifußballs: Nicht nur Leistung, sondern auch Altersregeln bestimmen, wann Millionendeals rechtlich umgesetzt werden können. Bei der WM 2026 wird dieser Vertrag zusätzlich zur Bühne. Jeder starke Auftritt im Spanien-Trikot macht sichtbarer, warum Barcelona bereit ist, Yamal schon in jungen Jahren wie einen Superstar zu bezahlen.

30 Millionen brutto und wohl 10 Millionen Prämie

Besonders auffällig sind die Summen, die rund um den neuen Kontrakt genannt werden. Dem Vernehmen nach erhält Lamine Yamal nach seiner Unterschrift 30 Millionen Euro brutto pro Jahr. Hinzu kommen laut transfermarkt.de wohl Bonuszahlungen von 10 Millionen Euro pro Saison. Damit liegt sein Einkommen deutlich über seinem bisherigen Niveau und reicht fast an den teuersten Gehaltsplatz im Kader heran.

Aus Verbrauchersicht hilft die Unterscheidung zwischen netto, brutto und Prämien bei der Einordnung: Die öffentlich genannten Summen sind nicht automatisch direkt mit früheren Angaben vergleichbar. Trotzdem ist die Richtung eindeutig. Yamal ist vom Nachwuchstalent zum Topverdiener aufgestiegen. Die WM 2026 verstärkt diesen Effekt, weil sein Marktwert dort nicht nur sportlich, sondern auch kommerziell weiter wachsen kann.

Robert Lewandowski war bei 33,3 Millionen Euro

Im Gehaltsgefüge des Kaders ist der junge Profi damit ab sofort an der Spitze. Bis zu seinem Abschied in diesem Sommer war Robert Lewandowski mit rund 33,3 Millionen Euro pro Jahr der Spitzenverdiener. Frenkie de Jong folgt mit 19 Millionen Euro, Marc-André ter Stegen mit 6,3 Millionen Euro deutlich dahinter. Präsident Joan Laporta bestätigte bereits, dass der junge Nationalspieler zu den Spitzenverdienern zählen werde.

Damit rückt Yamal finanziell fast auf Lewandowski-Niveau. Für einen Spieler, der bei der WM 2026 als spanischer Hoffnungsträger antritt, ist das ein klares Signal: Barcelona bewertet ihn nicht mehr wie ein Talent, sondern wie einen Franchise-Spieler. Dazu kommt eine symbolische Aufwertung: Weil Ansu Fati vor einem Wechsel zur AS Monaco steht, könnte auch die Rückennummer 10 frei werden.