Florian Wirtz gehört sportlich und finanziell zur Spitzenklasse im deutschen Fußball. Seit dem Wechsel zum FC Liverpool im Sommer 2025 hat sich sein Einkommen massiv erhöht. Laut fussballtransfers.com liegt sein Jahresgehalt beim englischen Klub bei 12 Millionen Euro. Das entspricht rund einer Million Euro im Monat und etwa 33.000 Euro pro Tag. Für Verbraucher ist vor allem der Vergleich interessant: In Leverkusen lag seine Vergütung zuvor noch bei 4,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Sprung auf das neue Niveau fällt damit sehr deutlich aus.

12 Millionen Euro Jahresgehalt in Liverpool

Mit dem Vertrag bis 2030 ist der Nationalspieler in eine neue Gehaltsklasse aufgestiegen. Im Umfeld der Premier League zählt er damit zu den sehr gut bezahlten Mittelfeldspielern. Wettfreunde.net nennt für den Profi teils auch höhere, auf Pfund basierende Berechnungen, umgerechnet rund 14,7 Millionen Euro jährlich. Solche Abweichungen sind bei Gehaltsberichten im Fußball nicht ungewöhnlich, weil Bonuszahlungen, Wechselzeitpunkte oder Umrechnungskurse verschieden einfließen. Unstrittig ist aber: Der Offensivspieler verdient heute deutlich mehr als noch in der Bundesliga.

10.000 Euro pro Tag bei der WM 2026

Zur Klub-Vergütung kommen bei einem WM-Einsatz Zahlungen über die FIFA hinzu. Nach den vorliegenden Angaben gibt es keinen pauschalen Einmalbetrag für die bloße Teilnahme, sondern ein Tagessystem. Demnach erhält jeder Spieler rund 10.000 Euro pro Turniertag. Maßgeblich ist der Zeitraum von der Freigabe bis zum letzten Spiel der jeweiligen Nationalmannschaft. Je länger Deutschland im Wettbewerb bleibt, desto höher fällt der Betrag aus. Stammspieler und Reservisten werden dabei gleich behandelt. Für den DFB-Kader summieren sich solche Zahlungen damit schnell auf erhebliche Summen.

40 Millionen Dollar für den Weltmeister

Offen ist dagegen, wie hoch mögliche Erfolgsprämien für die deutsche Mannschaft bei der WM 2026 ausfallen würden. Wie wmn.de berichtet, laufen dazu Gespräche zwischen DFB und Spielern, ein endgültiges Ergebnis gibt es bisher nicht. Aus früheren Turnieren ist bekannt: Beim WM-Titel 2014 erhielten die deutschen Nationalspieler jeweils 300.000 Euro. Für einen möglichen EM-Triumph 2024 standen 400.000 Euro im Raum. Die FIFA zahlt dem Weltmeisterverband 40 Millionen US-Dollar. Ein Teil davon kann an die Spieler weitergereicht werden.

Familie, Werbung und weitere Einnahmen

Zum Gesamtvermögen tragen nicht nur Gehalt und Nationalmannschaftsprämien bei. Hinzu kommen Werbepartner und Ausrüsterverträge, etwa mit Adidas, die in solchen Fällen einen erheblichen Zusatzverdienst ausmachen können. Aus den Quellen geht zudem hervor, dass seine Mutter Karin die finanziellen Themen mitbetreut und Vater Hans-Joachim bei Verträgen eingebunden ist. Abseits des Geldes wird der Profi auch als stark familiennah beschrieben: Er stammt aus Pulheim, ist das jüngste von zehn Kindern und trägt auf seinen Schuhen die Namen enger Vertrauter. Für die persönliche Finanzplanung gilt trotzdem: Verlässlich bezifferbar sind vor allem feste Gehälter, nicht mögliche Boni.