Der brasilianische Parapsychologe, Numerologe und Social-Media-Star Athos Salomé hat sich mit spektakulären Vorhersagen einen Ruf als „lebender Nostradamus“ erarbeitet. Er behauptet, die Corona-Pandemie, Spannungen in Osteuropa und den Tod von Königin Elisabeth II. angedeutet zu haben, was seine Fangemeinde stark wachsen ließ, während Kritiker ihm nachträgliche Deutungen vorwerfen.

Für Verbraucher sind seine aktuellen Szenarien vor allem deshalb interessant, weil sie direkt auf Stromversorgung, digitale Infrastruktur, Gesundheit und Geldanlage zielen. Die Prognosen reichen von massiven Sonnenstürmen über Cyberkriege bis zu neuen Krankheitserregern und sollen den Zeitraum um 2026 betreffen.

Solarstürme im März 2026: Gefahr für Strom und Kommunikation

Als zentrale Warnung beschreibt Salomé starke Sonnenstürme im Zeitraum vom 12. bis 15. März 2026. „Sonnenstürme erscheinen mir als das plausibelste Szenario mit unmittelbarem Einfluss auf den Alltag, gestützt durch belastbare Signale“, wird er zitiert; diese könnten „Stromausfälle, Kommunikationsstörungen und technologische Unterbrechungen“ verursachen, so history.co.uk.

Für Verbraucher heißt das: Abhängigkeit von elektronischer Zahlung, Online-Banking und smarten Geräten könnte zur Schwachstelle werden. Fachleute empfehlen bei realen Weltraumwetterrisiken grundsätzlich Notfallpläne, etwa Bargeldreserven, geladene Powerbanks, analoge Kontaktlisten und die Sicherung wichtiger Dokumente offline.

Cyberkrieg und KI: Neue Risiken für Daten und Geld

In weiteren Aussagen zeichnet Salomé ein Bild kommender Konflikte, in denen Maschinen statt Soldaten im Vordergrund stehen. Künftige Kriege, so seine These, würden vor allem als Cyberangriffe und mit Künstlicher Intelligenz geführt. Er spricht von einer „Schlacht der Maschinen“, bei der kritische Infrastrukturen ins Visier geraten.

Für Verbraucher bedeutet das: Bankkonten, Gesundheitsdaten und Smart-Home-Systeme könnten bei großangelegten Attacken betroffen sein. Unabhängig von mystischen Prognosen raten Verbraucherschützer schon heute zu starken Passwörtern, Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßigen Back-ups und einem kritischen Umgang mit Phishing-Mails und Deepfakes, um finanzielle und persönliche Schäden zu begrenzen.

Viren, Naturgefahren und Gesundheitsprognosen

Salomé warnt zudem vor einem potenziell gefährlichen Virus aus der Antarktis, das sich nach seiner Darstellung schneller ausbreiten könnte als frühere Pandemien. Parallel spricht er von verstärkter vulkanischer und seismischer Aktivität im Pazifikraum und häufigeren Hurrikans in Südostasien.

Für Konsumenten ist weniger entscheidend, ob diese konkreten Szenarien eintreten, sondern wie robust Haushalt und Versicherungsschutz generell auf Krisen ausgelegt sind: Vorratshaltung für einige Tage, aktuelle Hausrat- und Reiseversicherungen sowie flexible Arbeitsmodelle können helfen, finanzielle Belastungen durch Reiseausfälle, Lieferkettenprobleme oder Einkommensunterbrechungen abzufedern. Fachliche Risikobewertungen liefern hier in erster Linie Meteorologie, Geologie und Epidemiologie.

Medizinische Durchbrüche und Royal-Prognosen im Faktencheck

Neben Katastrophenszenarien zeichnet Salomé ein Bild einer Medizin, die Alterung verlangsamt und genetisch optimierte Menschen hervorbringt. Er spricht von einem „Zeitalter radikaler medizinischer Durchbrüche“, das um 2026 beginnen solle. Zudem sagt er berufliche Trennungen bei Herzogin Meghan und Prinz Harry, gesundheitliche Probleme eines hochrangigen Royals und nur einen brüchigen Waffenstillstand innerhalb der Königsfamilie voraus.

Für Verbraucher bleiben solche Aussagen vor allem Unterhaltungsstoff. Wer langfristig vorsorgen will, ist besser beraten, auf evidenzbasierte Medizin, Prävention, rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen und belastbare Informationen aus Gesundheitsbehörden zu setzen, statt Anlage- oder Gesundheitsentscheidungen an Prophezeiungen auszurichten.