Erling Haaland hat im Januar 2025 einen neuen Langzeitvertrag bei Manchester City unterschrieben und sich damit bis 2034 an den englischen Spitzenklub gebunden. Für den norwegischen Stürmer bedeutet das nicht nur Planungssicherheit bis weit in seine sportliche Spätphase, sondern auch einen kräftigen Gehaltssprung. Nach den vorliegenden Zahlen kommt Haaland in dieser Saison auf ein monatliches Einkommen von 2,57 Millionen Euro und auf ein Jahresgehalt von 30,84 Millionen Euro. Für einen Spieler, der bei der WM 2026 zu den großen Figuren gehört und bereits vier Treffer in zwei Spielen erzielt hat, ist das eine Summe, die selbst im Spitzenfußball herausragt.
30,84 Millionen Euro pro Jahr laut Gehaltsangaben
Die zentrale Zahl des neuen Kontrakts liegt bei 30,84 Millionen Euro brutto im Jahr. Umgerechnet entspricht das rund 592.500 Euro pro Woche beziehungsweise 500.000 britischen Pfund. Zuvor soll der Angreifer bei dem englischen Meister rund 24 Millionen Euro jährlich verdient haben. Damit wächst sein Einkommen um fast sieben Millionen Euro pro Jahr. Wie Bild berichtet, soll der neue Vertrag sogar rückwirkend seit Saisonbeginn gelten. Über die komplette Laufzeit gerechnet käme das Papier damit auf ein Gesamtvolumen von rund 310 Millionen Euro.
Vertrag bis 2034 reicht fast bis zur Fußball-Rente
Bemerkenswert ist vor allem die Länge des neuen Arbeitspapiers. Der Angreifer ist 24 Jahre alt und wäre beim regulären Vertragsende 34. Damit reicht die Vereinbarung fast bis an das Alter heran, in dem viele Profis ihre Karriere beenden. Hinzu kommt ein juristischer Unterschied zwischen den Ligen: In Deutschland dürfen Spielerverträge nicht länger als fünf Jahre laufen, in England gilt eine solche Begrenzung nicht. „Ich bin wirklich glücklich, meinen neuen Vertrag unterschrieben zu haben und nun in der Lage zu sein, noch längere Zeit bei diesem großartigen Klub zu verbringen", so Erling Haaland laut spox.com.
Zahlen aus Dortmund und England stützen den Marktwert
Die sportlichen Daten liefern den wirtschaftlichen Hintergrund für diese Vertragsdimension. Schon in der Bundesliga war seine Quote außergewöhnlich: 62 Treffer in 67 Partien für Dortmund. Die Ablöse von 60 Millionen Euro, die damals an den BVB floss, wirkt rückblickend vergleichsweise niedrig. Zuvor hatte der Bundesligist den Stürmer selbst für 20 Millionen Euro aus Salzburg verpflichtet.
Ausstiegsklausel und Kaderplanung bleiben offene Punkte
Rund um den neuen Kontrakt gibt es dennoch offene Fragen. Für 2029 soll nach Angaben aus dem Transferumfeld eine Ausstiegsklausel vorgesehen sein, die allerdings sehr hoch ausfallen soll. Andere Berichte sprechen dagegen von keiner schriftlich fixierten Wechseloption. Gleichzeitig setzt der Klub mit der Verlängerung ein klares Signal gegen Spekulationen um Real Madrid. Sportlich läuft die Saison bislang nicht makellos, dennoch baut der Verein langfristig auf seinen Torjäger. Wie fussballtransfers.com berichtet, könnte mit Omar Marmoush zudem zeitnah ein weiterer Angreifer zum Kader stoßen.