Katzenhaltung ist in Deutschland keine Frauendomäne mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Marktforschungsinstitut rheingold im Auftrag von Mars durchgeführt hat. Im Juni 2026 wurden dafür 2.020 in Deutschland lebende Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Jeweils rund 31 Prozent der Männer und Frauen leben aktuell mit einer oder mehreren Katzen zusammen.
Die internationalen Daten des Konzerns hinter bekannten Tiernahrungsmarken wie WHISKAS®, SHEBA® und DREAMIES™ stützen das Bild: Laut der Mars Global Pet Parent Study 2024 sind 51 Prozent der Katzenhalter Männer, 49 Prozent Frauen. Bei jungen Katzen liegt der Männeranteil unter den Besitzern sogar bei 69 Prozent.
Was andere im „Mann mit Katze“ sehen
Interessanter als die Besitzverhältnisse ist, was die Umfrage über die Wahrnehmung verrät. 54 Prozent der Befragten sagen, Männer mit Katzen wirkten auf sie fürsorglicher als Männer ohne Katze, 47 Prozent halten sie für empathischer. Das alte Klischee der einsamen "Cat Lady" hat damit einen Gegenspieler bekommen: den „Cat Dad“.
Konkret verbinden 45 Prozent mit männlichen Katzenhaltern die Eigenschaft fürsorglich, 36 Prozent nennen sie verantwortungsbewusst, 25 Prozent sympathisch. Für 60 Prozent zeigt eine Katze im Haushalt: Fürsorglichkeit und Männlichkeit passen gut zusammen.
Am stärksten ist dieser Blick bei den Jüngeren. Unter den 18- bis 29-Jährigen sagen 69 Prozent, Männer mit Katze wirkten fürsorglicher, 63 Prozent halten sie für empathischer, 54 Prozent für moderner.
Katze als Green Flag beim Dating
Für Singles ist eine Zahl besonders praxisnah. 48 Prozent der Befragten, die aktuell daten, sehen eine Katze bei Männern als "Green Flag", also ein echt positives Signal. 42 Prozent trauen ihnen eher eine ernsthafte, langfristige Beziehung zu.
Auch das Profilbild wirkt: 37 Prozent der aktiv datenden Singles finden Männer attraktiver, wenn sie ihre Katze im Dating-Profil zeigen. Wer überlegt, ob das Foto mit dem Stubentiger auf die App gehört, hat damit eine klare Antwort: Ja!
Bei der Attraktivität insgesamt zeigt sich ein Generationenunterschied. Über alle Altersgruppen finden 27 Prozent Männer mit Katze attraktiver, in der Generation Z sind es 40 Prozent.
"‘Cat Dads‘ rücken im Moment zurecht immer stärker in den Fokus", sagt Hala Sinno, Brand Director der Mars-Marke DREAMIES. "Ob als charmanter Sympathiebonus beim Dating oder als tägliche Bereicherung für das eigene Wohlbefinden: Mit einer Katze macht das Leben einfach viel mehr Spaß."
Was Halter über sich selbst sagen
Noch aufschlussreicher ist der Blick nach innen. 75 Prozent der männlichen Katzenhalter in Deutschland geben an, ihre Katze habe ihnen eine fürsorgliche Seite an sich selbst bewusst gemacht.
70 Prozent nehmen durch ihre Katze stärker wahr, was andere Lebewesen brauchen, ob Mensch oder Tier. Und 51 Prozent berichten, dass es ihnen leichter fällt, Nähe zuzulassen.
Wenn die Katze der erste Ansprechpartner ist
Wie stark die emotionale Bindung ist, zeigt die globale Mars x Calm Studie, für die YouGov 2025 insgesamt 31.299 Erwachsene in 20 Märkten befragte. 62 Prozent der deutschen Haustierhalter wenden sich in stressigen Momenten lieber an ihr Tier als an Partner (38 Prozent), Familie (21 Prozent) oder Freunde (16 Prozent). Bei Männern mit Katze sagen 72 Prozent, ihr Tier helfe ihnen, weniger zu grübeln.
"Das zeigt: Die Mensch-Tier-Beziehung entwickelt sich weiter, hin zu mehr emotionaler Unterstützung, Verbundenheit und Fürsorge", erklärt Thomas Rieker, Head of Medical bei AniCura Deutschland von Mars. "‘Cat Dads‘ sind ein wunderbares Beispiel für diesen Wandel."