2026 gilt zwar nicht als besonders brückentagsfreundliches Jahr, doch ein genauer Blick in den Kalender zeigt: Wer früh plant, kann aus wenigen Urlaubstagen erstaunlich viel Freizeit gewinnen. Vor allem rund um Ostern, den Mai-Feiertagen und Weihnachten entstehen attraktive Zeitfenster für längere Auszeiten. Mit einer durchdachten Strategie lassen sich deutlich mehr freie Tage am Stück herausholen, als es auf den ersten Blick wirkt. Entscheidend ist dabei, wie bewegliche Feiertage auf die Wochentage fallen – und in welchen Bundesländern zusätzliche regionale Ruhetage gelten.

Neujahr 2026 und Heilige Drei Könige verlängern Jahresstart

Der Start ins Jahr 2026 bot direkt eine erste Chance: Neujahr fiel auf einen Donnerstag. Wer den Freitag freinehmen konnte, genoss vier zusammenhängende freie Tage bis einschließlich Sonntag. In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt kam ein weiterer Vorteil dazu: Heilige Drei Könige am 6. Januar fiel auf einen Dienstag. Wer hier zusätzlich den Montag einplante, machte aus zwei kurzen Pausen eine durchgehende Erholungsphase. Mit fünf Urlaubstagen vom 2. bis 9. Januar waren sogar elf freie Tage am Stück möglich – ein entspannter Einstieg ins neue Jahr.

Ostern 2026 bringt lange Frühlingspause mit sich

Richtig attraktiv wird es rund um Ostern. Karfreitag am 3. April und Ostermontag am 6. April rahmen ein langes Wochenende ein. Mit acht Urlaubstagen lässt sich zwischen Ende März und Mitte April eine zweiwöchige Frühlingsauszeit gestalten. Wer nur eine Woche plant, kann mit vier Urlaubstagen jeweils zehn freie Tage am Stück erreichen – entweder vor oder nach dem Osterwochenende. Damit gehört dieser Zeitraum zu den stärksten Optionen im gesamten Jahr. Für viele bietet sich hier die Gelegenheit, den Winter endgültig hinter sich zu lassen und mit neuer Energie in den Frühling zu starten.

Starker Brückentag-Mix im Mai mit Pfingsten & Co.

Der Mai 2026 gilt als Monat mit besonders hohem Freizeitpotenzial. Der Tag der Arbeit am 1. Mai fällt auf einen Freitag und sorgt schon ohne Extra-Urlaub für ein langes Wochenende. Wer die vier Tage vor dem Feiertag frei nimmt, kommt auf neun zusammenhängende freie Tage. Nur zwei Wochen später folgt Christi Himmelfahrt am 14. Mai, ein Donnerstag, der sich perfekt mit einem freien Freitag kombinieren lässt. Zusätzlich liegt Pfingstmontag am 25. Mai, wodurch sich mit vier Urlaubstagen zwischen Dienstag und Freitag eine weitere neuntägige Auszeit ergibt – ideal für Kurztrips oder einen ersten längeren Urlaub im Frühsommer.

Fronleichnam, Buß- und Bettag sowie Weihnachten clever kombinieren

Im Juni eröffnet Fronleichnam am 4. Juni in mehreren Bundesländern eine weitere Chance: Mit einem Urlaubstag am Freitag entstehen vier freie Tage am Stück. Im Spätherbst lohnt sich für Beschäftigte in Sachsen ein Blick auf den Buß- und Bettag am 18. November, der mitten in der Woche liegt und sich für eine kurze Flucht aus dem Novembergrau anbietet. Besonders interessant wird es zum Jahresende: Der erste Weihnachtsfeiertag 2026 fällt auf einen Freitag. Wer Urlaub zwischen den Jahren nimmt, kann die Feiertage mit Neujahr 2027 verbinden und sich mit sieben Urlaubstagen eine bis zu 16-tägige Auszeit sichern – perfekter Abschluss eines strategisch geplanten Kalenderjahres.