Der Schauspieler David Bennent (59) hatte keine leichte Kindheit. Er wurde in der Schweiz geboren, lebte aber den Großteil seiner ersten Jahre in Griechenland.

Dort ging David kaum zur Schule, da er, wie er im Interview mit „Stern“ berichtete, aufgrund von seiner Größe gehänselt wurde. Auch heute ist David trotz mehrerer medizinischer Eingriffe gerade einmal 1,55 Meter groß.

Pinterest
David Bennent heute

Mit 13 hatte David seine erste große Rolle. Damals stand er für die Verfilmung des Romans „Die Blechtrommel“ vor der Kamera und bewies sein schauspielerisches Talent. David brillierte in der Rolle des Kindes „Oskar Matzerath“, das aus Protest beschließt, sein Wachstum einzustellen. Der Film erhielt damals sogar einen Oscar.

David Bennent fühlt sich wohl auf Theaterbühnen

Der Film „Die Blechtrommel“ markiert den Beginn von David Bennents Karriere. Seitdem war er in Streifen wie „Dog Day – Ein Mann rennt um sein Leben“, „Legende“ und „Der Vampir auf der Couch“ zu sehen.

2018 war er in einigen Folgen der Serie "Dogs of Berlin" zu sehen und 2019 wirkte er in einer Folge "Tatort" und der Serie "Schuld" mit. 2023 sah man ihn in dem Film "Die Theorie von Allem" und 2024 in dem Film "Spuk unterm Riesenrad" sowie in „Der Zürich-Krimi – Borchert und die Stadt in Angst". Doch nicht nur in Film und Fernsehen hat David Erfolg. Vor allem ist er als Theaterschauspieler tätig.

Pinterest
„Die Blechtrommel“-Darsteller David Bennent

Für David Bennent hat in DIESER Stadt alles begonnen

Im Jahr 1984 hatte der deutsche Kult-Kinderstar seinen ersten großen Auftritt auf einer Theaterbühne in Paris. Daraufhin war er eine Zeit lang am Pariser Ensemble und am Berliner Ensemble angestellt und trat auch auf Wiener Bühnen auf.

David war unter anderem in Samuel Becketts „Endspiel“ und George Taboris „Fegefeuer“ zu sehen. Im Jahr 2016 übernahm der Schauspieler bei den Salzburger Festspielen die Rolle des „Mammon“ in Hugo von Hofmannthals „Jedermann“.

Wie geht es David Bennent heute?

Derzeit ist Bennent weiterhin künstlerisch aktiv, wenn auch weniger im Mainstream sichtbar. Neben gelegentlichen Film- und Fernsehrollen – etwa zuletzt im Film Die Theorie von Allem – arbeitet er regelmäßig in Theater- und Hörspielproduktionen und bleibt damit vor allem in der europäischen Kulturszene präsent.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Bennent heute weniger durch große Filmrollen auffällt, sondern durch kontinuierliche Arbeit im Theater und in literarisch geprägten Projekten, womit er sich eine eigenständige, langfristige Karriere jenseits seines frühen Welterfolgs aufgebaut hat.