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Wie bitte? DAS habt ihr über „365 Tage“ noch nicht gewusst

Michele Morrone
8. September 2020 - 19:32 Uhr / Nadine Miller

„365 Tage“ ist einer der erfolgreichsten Netflix-Filme des Jahres 2020. Grund genug, sich ein paar Hintergrundinformationen zu dem Erotikdrama anzusehen.

Gewusst? Der beliebte Film „365 Tage“ basiert auf dem ersten von drei Romanen von Blanka Lipińska. Was kaum einer weiß: Die polnische Schriftstellerin ist auch selbst in dem Streifen zu sehen. Sie hat einen Cameo-Auftritt als die Braut, deren Hochzeit „Laura“ besucht. Wie die Schriftstellerin auf die Geschichte des Romans kam, erfahrt ihr im Video.

Interessante Fakten zum Netfflix-Film „365 Tage“

Michele Morrone trägt im Übrigen mehr zu dem Film bei als nur die Hauptrolle. Der Italiener steuerte ganze vier Lieder zu dem Streifen bei: Den Titelsong „Feel It“ sowie „Dark Room“, „Hard For Me“ und den Song „Watch Me Burn“, der während der berüchtigten Dusch-Szene gespielt wird. 

Der Schauspieler singt die Songs aber nicht nur, sondern hat sie auch größtenteils selbst geschrieben. Sie sind allesamt auf seinem 2020 erschienenen Debüt-Album zu finden.

Michele Morrone

Aufgrund der Entführungsgeschichte und der expliziten Sex-Szenen stößt der Film auf viel Kritik. So erhielt Netflix offene Briefe von der britischen Organisation „Pro Empower“ und der Sängerin Duffy: Beide sind der Meinung, dass „365 Tage“ gewaltverherrlichend ist, sexuellen Missbrauch verharmlost und nicht, beziehungsweise nur mit ausdrücklicher Trigger-Warnung veröffentlicht werden sollte.

Michele Morrone verteidigte den Film bereits in einem Interview mit „E! News“. Er meinte: Ich denke, es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass der Film auf einer Fiktion basiert. […] Ich denke, dass das Publikum weiß, dass das, was es auf der Leinwand sieht, nicht immer real ist.“

Der Schauspieler betont auch, dass es wichtig sei, Kunst in ihrer Entstehung nicht einzuschränken. Er gesteht aber auch, die Kontroverse verstehen zu können: „Dieser Film soll sexuelle Gewalt in der Realität keinesfalls herunterspielen. Ich möchte nicht, dass die Leute denken, dieses Verhalten sei in Ordnung. Denn das ist es nicht.“