Auf 1.000 Euro

„Wer wird Millionär?“-Zockerspecial: Tiefer Fall für zwei Kandidaten

Günther Jauch spekuliert bei „Wer wird Millionär?“ bereits über sein Aus

Am Montagabend kam bei „Wer wird Millionär?“ das große „Zocker-Special“, in dem die Kandidaten ganze zwei Millionen Euro gewinnen konnten. Nacheinander spielten sich zwei Kandidaten fast an die Spitze, doch dann verzockten sich beide und fielen tief.

Beim „Wer wird Millionär? – Zocker-Special“ mit Moderator Günther Jauch (64) haben Kandidaten die Möglichkeit, doppelt so hohe Gewinne zu erzielen. Dafür dürfen die Teilnehmer erst nach der 16.000-Euro-Frage den ersten von insgesamt vier Jokern ziehen.

„Wer wird Millionär?“: Kandidat zockt sich fast an die Spitze

Den Anfang machte am Montag bei „Wer wird Millionär?“ Psychologiestudent Janos Pigerl. Dabei beantwortete der Kölner souverän eine Frage nach der anderen und kletterte ohne große Mühe bis zur 64.000 Euro-Frage - ohne einen einzigen Joker. Erst da stolperte Pigerl das erste Mal über eine Frage. Doch dank des Publikums, welches aus ehemaligen Zocker-Kandidaten bestand, meisterte er auch diese Runde.

Bei der 250.000 Euro bewies der Student dann sein Wissen. Zuvor erzählte Pigerl dem Moderator noch von seinem alten Nokia Handy: „Mein Nokia habe ich seit 15 Jahren. Der Akku hält tausend Jahre!“ Und schon kam auch die passende Frage dazu.

Jauch wollte nämlich wissen: „Was soll laut Meldungen vom Oktober bis Ende 2022 fertiggestellt sein?“ Der Kölner wusste, ohne lange überlegen zu müssen, die richtige Antwort: „Ein Mobilfunknetz auf dem Mond. Ich bin mir sicher, gelesen zu haben, dass Nokia damit beauftragt wurde.“

Jauch war völlig baff und entgegnete: „Er hat ein Klapphandy von Nokia und erklärt uns jetzt das nächste Mobilfunknetz auf dem Mond. Technisch kann man ja eigentlich nicht weiter hinter dem Mond sein als Sie.

Günther Jauch

„Wer wird Millionär?“: Kandidat verzockt 749.000 Euro

Anschließend zockte sich der Kandidat wieder locker durch die Fragen, bis die verhängnisvolle 750.000-Euro-Frage kam. „In welcher Sportart konnten deutsche Athleten bei Olympischen Spielen bisher am häufigsten Gold für ihr Land gewinnen?“ Die Antwortmöglichkeiten waren Pferdesport, Schwimmen, Leichtathletik und Rudern.

Der Kandidat war ratlos und zog den 50:50 Joker. Pigerl hatte anschließend noch Leichtathletik und Rudern zur Wahl. Er entschied sich für Rudern, ohne noch einen Joker zur Absicherung zu ziehen. Damit verzockte der Kandidat 749.000 Euro und fiel wieder auf 1.000 Euro. Der Student ärgerte sich und meinte: „Verflucht! Ein bisschen zu gierig.

Günther Jauch hatte aber gleich aufmunternde Worte parat. „Sie waren einer der besten, souveränsten, überlegtesten Kandidaten, die wir je hatten“, so Jauch.

Auch zweiter „Wer wird Millionär?“-Kandidat verzockt sich

Auch Niklas Bayer nahm am Montagabend auf dem Stuhl gegenüber von Günther Jauch Platz. Der Psychologe zockte sich ebenfalls ohne Probleme bis zur 64.000-Euro-Frage. Doch dann geriet er ins Schwanken. „Bei der Ernte welcher Früchte ist es üblich, die Felder mit Wasser zu fluten?“, lautete die Frage von Jauch.

Die Antwortmöglichkeiten: A: Mangos, B: Cranberrys, C: Litschis oder D. Paranüsse. Der Dortmunder zog zuerst den Telefonjoker, anschließend den Publikumsjoker. Doch leider vergebens. Also entschied er sich für den 50:50 Joker. Übrig blieben dann noch Cranberrys und Paranüsse. Mit Cranberrys lag der Kandidat richtig, verzockte aber zugleich drei Joker.

Günther Jauch singt für Kandidaten

Bei der 125.000 Euro-Frage wollte der Moderator dann von dem Kandidaten wissen: „Wer ist im bekannten Volkslied 'Die Vogelhochzeit' der Bräutigam? A: Amsel, B: Drossel, C: Fink, D: Star?“ Auch hier war der Kandidat erstmal ratlos, doch eine Person aus dem Publikum meldete sich und war sich „ziemlich sicher“, dass es die Amsel sei.

Bayer vertraute seinem Joker und loggte die Antwort ein. Dann sang Günther Jauch bittere Zeilen für den Kandidaten: „Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute“. Dadurch war klar, dass die Antwort falsch war. Somit fiel auch Bayer wieder auf 1.000 Euro.

Über die Jahre knackten insgesamt nur 14 Kandidaten die Millionenfrage – darunter befanden sich auch drei Promis.

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