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Wer erfand „Wer wird Millionär?“ – So entstand die Spielshow

„Wer wird Millionär“: Günther Jauch im Februar 2001

Wer hat „Wer wird Millionär?“ erfunden? Die Show gehört zu den beliebtesten Sendungen im deutschen Fernsehen. Aber erfunden hat „Wer wird Millionär?“ kein Deutscher.

Seit 1999 läuft „Wer wird Millionär?“ im deutschen Fernsehen. Das Konzept ist immer gleich – ein aufgeregter Kandidat bekommt eine Frage gestellt, sitzt einem charismatischen Moderator gegenüber und muss sich zwischen vier Antwortmöglichkeiten entscheiden. Der Hauptgewinn ist eine Million Euro.

Genau dieses Bild sehen auch Millionen andere Menschen in über hundert Ländern auf ihrem Fernsehbildschirm, nur dass die Sendung dort „Millionenshow“, „Qui veut gagner des millions?“ oder „Milionerzy“ heißt.

Wer hat „Wer wird Millionär?“ erfunden?

Die allererste Show dieser Art wurde 1998 in England unter dem Namen „Who Wants To Be A Millionaire?“ auf dem Privatsender ITV 1 ausgestrahlt. Auf die Idee für die Quizsendung kamen die Engländer David Briggs, Mike Whitehill und Steven Knight. Sie haben „Wer wird Millionär?“ erfunden.

Heute hat eine niederländische Firma namens 2waytraffic die Rechte an der Sendung und vergibt Lizenzen an die verschiedenen Sender. Die Show sieht in allen Ländern gleich aus. Das Studio ist gleich, die Lichteffekte und sogar das Logo - nur die Moderatoren unterscheiden sich.

In Amerika wird die Show beispielsweise von Talkshow-Master Jimmy Kimmel (53) moderiert und in Österreich von Armin Assinger (57). Deutschland kann sich seit 1999 über Moderator Günther Jauch (65) freuen, der allerdings nie mit dem Erfolg von „Wer wird Millionär?“ gerechnet hätte.

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