Kult-Looks

TV-Detektive, deren Outfits zum Kult wurden

Tom Selleck alias „Thomas Magnum“

In Film und Fernsehen gibt es zahlreiche Detektive und Ermittler. Interessant ist, dass die Drehbuchautoren den Hauptdarstellern oftmals einen ganz bestimmten Kleidungsstil verpasst haben. Dies wurde teilweise als modisches Statement genutzt. Viel öfter jedoch wurden damit die Persönlichkeit und der Charakter des Ermittlers unterstrichen. Dieser Artikel stellt einige der bekanntesten Detektive aus Film und Fernsehen mit ihren signifikanten Outfits vor.

Der Sunny-Boy aus Hawaii: „Magnum P.I.“

Im Jahre 1980 war „Thomas Sullivan Magnum IV“ erstmals im US-amerikanischen Fernsehen zu sehen. Der charmante Privatdetektiv ermittelte auf der sonnigen Trauminsel Hawaii. Magnum-Star Tom Selleck machte das Hawaiihemd zum Kult. Mehrere Varianten dieser vollständig und auffällig bedruckten Shirts trug der Privatdetektiv im Laufe der Serie.

Immer dabei sein Ferrari 308 GTS Quattrovalvole, Baujahr 1984, der eigentlich „Robin Masters“ gehört. Ebenfalls ein fester Bestandteil der Serie war der Verwalter des Anwesens, in dem „Magnum“ als Gast wohnte. „Jonathan Higgins“, gespielt von John Hillerman, fiel ebenfalls durch sein modisches Auftreten auf, denn seine Bekleidung erinnerte an seine militärische Vergangenheit.

Der schusselige Ermittler mit scharfem Sachverstand und Kult-Outfit: „Columbo“

Das perfekte Gegenstück zu „Magnum P.I.“ ist wohl „Columbo“. Peter Falk als „Columbo“ spielte zwischen 1968 und 2003 den immer etwas kopflos agierenden Inspektor, der heikle Mordfälle aufklärt. Dabei verliehen die Serienschreiber „Columbo“ gleich mehrere Markenzeichen. Das wohl wichtigste war eine Art Trenchcoat, der alt und zerknittert war. Darunter war immer ein grauer Anzug zu sehen, der ebenfalls seine besten Tage hinter sich hatte. Während „Magnum“ mit seinem roten Ferrari die Blicke der Frauen auf sich zog, erhielt „Columbo“ einen alten Peugeot 403 Cabriolet aus dem Jahr 1959 als geradeso fahrbaren Untersatz.

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Peter Falk als „Columbo“

Detektive in der Realität treten weniger auffällig auf

Während Detektive im TV sich also oft modisch auffällig präsentieren, sieht die Realität ganz anders aus. Der beste Beweis für die Fähigkeiten eines echten Detektivs ist seine Unauffälligkeit. Detektive beschatten oftmals verdeckt Personen, beispielsweise in Scheidungsfällen oder wenn Arbeitgeber überprüfen wollen, ob der Angestellte tatsächlich krank ist. Zu den häufigen Fällen für Detektive gehören auch Ermittlungen bei Sorgerechtsstreitigkeiten.

Hierbei geht es um unberechtigte Unterhaltsforderungen, bei denen mitunter eine längere Beschattung der Personen erforderlich ist. Unauffälligkeit ist hierbei das A und O eines guten Detektivs. Ein Auftritt in einem Ferrari, einem auffälligen Oldtimer oder einem bunten Hawaiihemd ist hier fehl am Platz. Während also im Fernsehen die Detektive oftmals durch ihr Auftreten auffallen, agieren echte Ermittler lieber dezent aus dem Hintergrund und überzeugen mit Ergebnissen.

Der deutsche Ermittler mit eigenem Stil: „Horst Schimanski“

Auch Deutschland hat seinen Ermittler mit Wiedererkennungswert. Mitten im Ruhrpott, in Duisburg, ging „Horst Schimanski“ zwischen 1981 und 2013 mit oftmals ungewöhnlichen Methoden auf die Jagd nach Verbrechern.

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"Der Fall Schimanski": "Tatort"-Kommissar Götz George

Zu seinem Markenzeichen wurde neben der rauen Art auch sein modisches Auftreten. Schimanski trug in allen Folgen eine beige-graue M65-Feldjacke. Diese litt in den Folgen teilweise enorm. Es etablierte sich bei den Fans der Serie die Bezeichnung „Schimanski-Jacke“. Zunächst war „Horst Schimanski“ Teil der Fernsehreihe „Tatort“, später erhielt er aufgrund seiner Beliebtheit eine eigene Krimi-Serie. Seine Kult-Jacke war natürlich immer dabei.