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„The Masked Singer“: Deshalb war Cassandra Steen etwas erleichtert, nicht gewonnen zu haben

Cassandra Steen bei „The Masked Singer“
24. März 2021 - 16:39 Uhr / Tina Männling

Cassandra Steen war bei „The Masked Singer“ als Leopard dabei und schaffte es im Finale auf den zweiten Platz. Dabei war sie sogar ein wenig erleichtert, den Wettbewerb nicht als Siegerin verlassen zu haben, wie sie „Promipool“ verriet. 

Als im Masked Singer“-Finale die letzten Masken fielen, entpuppte sich der Leopard als Sängerin Cassandra Steen (41). Viele Zuschauer hatten sie schon unter dem Kostüm vermutet. Mit „Promipool“ sprach sie über ihre Teilnahme. 

„Promipool“: Hallo Cassandra, warum hast du dich entschieden, bei „The Masked Singer“ mitmachen? 

Cassandra Steen: Ich wurde bereits für vergangene Staffeln angefragt und hatte dann auch ein paar Diskussionen mit Kollegen, die schon mitgemacht haben. Die haben gesagt: „Mach das.“ Und es war toll, einfach auch über den eigenen Schatten zu springen und so zu singen, wie ich eigentlich zuhause singe. 

Hättest du gedacht, dass du es ins Finale schaffst? 

Ganz am Anfang war es mir einfach nur wichtig, dass ich bis zur Hälfte durchkomme. Als das Finale vorbei war, wurde mir erst bewusst, dass ich hätte gewinnen können. Ich war gar nicht darauf vorbereitet, zum Beispiel ein Interview beim „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ zu geben. Das ist mir ganz spät aufgefallen, deswegen war ich doch einen Tick erleichtert. Ich nehme gerne den zweiten Platz. 

Hattest du damit gerechnet, schon vor deiner Demaskierung erkannt zu werden? 

Ja, gerade durch Glashaus und „Tiana“ von „Küss den Frosch“ - den hatten doch auch viele auf dem Schirm. 

Hast du auch bei den anderen Kostümen mitgerätselt? 

Bei den Frauen war es ein bisschen schwieriger. Die Jungs habe ich sofort erkannt, das war einfach klar. Von den Frauen war die erste Judith Rakers, aber auch einfach von ihrer Art her. Ich habe mich so verliebt und war auch ganz traurig, als das Küken gehen musste. Alle haben sich so bemüht, in ihrem Repertoire das Beste zu geben und sich auch getraut, einfach noch ein Stückchen mehr darüber hinauszugehen, das war super. Dass da Menschen mit so viel Rückgrat und Würde bei etwas mitmachen, das Spaß macht, das war sehr schön. 

Hat dich auch jemand bei der Enthüllung überrascht? 

Franzi als Einhorn! Aber sie hat mich angenehm überrascht. Das war richtig toll, da habe ich mich sehr gefreut. Beim Schwein [Katrin Müller-Hohenstein, Anm. d. Red.] war ich komplett baff, aber fand ich auch super. Hier haben so tolle Menschen mitgemacht. 

Du warst der Leopard, hast du dir dein Kostüm zu Beginn auch in dieser Richtung vorgestellt? 

Ich wäre vielleicht in eine komplett andere Richtung mitgegangen, aber es war trotzdem schön. Sie hatten schon länger die Idee für mich. Was das Kaschieren angeht, gab es auch noch andere Ideen. Aber es wurde dann der Leopard. 

Cassandra Steen

Hast du dich dann schnell in dein Kostüm verlieben können? 

Ja, das ging ziemlich schnell. Alleine dieser Kopf, das ist ein Wesen für sich. Auch diese Schienen, die habe ich persönlich immer mit Michael Jackson verbunden. Die Stacheln waren das einzige schwierige, wenn man sich bewegt und Gefahr läuft, anderen aus Versehen die Augen auszustechen, ist das auch nicht einfach. 

Wie schwer war es, unter dem Kostüm zu performen? 

Das war gar nicht so schwierig, man muss manche Dinge auch einfach ausblenden. Der Klang wird verändert durch die Maske, man kann schlechter atmen, wenn man klaustrophobisch ist, ist es sowieso schon eine schlechte Idee. Das bin ich zum Glück nicht, aber ich habe es einfach ausgeblendet. Nervös war ich trotzdem extrem, aber gewisse Sachen konnte ich dann einfach so hinnehmen, bis hin zu den Schuhen, die ja für mich noch mehr eine Herausforderung waren. 

Also warst du aufgeregter als sonst auf der Bühne? 

Ja, weil es anders war. Ich habe Lieder gesungen, die ich nur zuhause singe und die ich auch tatsächlich lange nicht mehr so gesungen habe. Ich war auch ein bisschen aus der Übung. Das war schon nochmal eine andere Nummer. Seelisch, emotional, mental - man musste den inneren Schweinehund überwinden. 

Würdest du gerne mal ins Rateteam zurückkehren? 

Liebend gerne! Das ist einfach nochmal anders, weil man auch weiß, was hinter den Kulissen abgeht. Da spielen so viele Sachen mit. Es macht Spaß, aber ich glaube, da muss man sich auch rein finden. Das ist auch von Mensch zu Mensch anders. Bei mir war der Maßstab einfach hoch. Ich bin Sängerin, es heißt „The Masked Singer“ und wenn ich mir das Format weltweit angucke, dann geht es auch um Kunst und Gesang. Deswegen ist da mein Maßstab vielleicht ein anderer. 

Wenn du dir jemanden aussuchen könntest, der in der nächsten Staffel teilnimmt, wen würdest du da wählen? 

Ich lasse mich da sehr gerne überraschen. Ich glaube, ein paar Rapper wären ganz interessant, wenn die mitmachen würden. Aber da will ich jetzt nicht vorgreifen. 

Vielen Dank für das Gespräch!