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„The Green Mile“: Die wahre Geschichte hinter dem Klassiker – Teil 2

Tom Hanks und Michael Clarke Duncan im Film „Green Mile"
2. August 2020 - 18:30 Uhr / Nadine Miller

„The Green Mile“ zeigt die Geschichte eines Afroamerikaners, der ohne Beweise das Todesurteil bekommt. Wir zeigen euch die wahre Geschichte hinter dem Klassikerfilm.

„The Green Mile“ – so wird der Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain wegen seines grünen Bodens genannt. Die im Jahr 2000 erschienene Filmadaption „The Green Mile“ basiert auf der Romanreihe von Stephen King. Was kaum einer weiß: Die Geschichte ähnelt einem wahren Schicksal, das sich 1944 in den USA ereignet hatte.

„The Green Mile“: Das steckt wirklich hinter dem Film

Wie bereits im ersten Teil erklärt, kam damals der afro-amerikanische Junge George Stinney Jr. mit nur 14 Jahren auf den elektrischen Stuhl. Die Begründung: Er soll zwei Mädchen im Alter von sieben und elf Jahren ermordet haben.

2004 recherchierte der Geschichtswissenschaftler George Frierson den Fall. Frierson sowie eine Gruppe von Anwälten waren von der Unschuld des Jungen überzeugt. Zu welchem Resultat die Wissenschaftler kamen und wie der Fall neu vor Gericht ausgerollt wurde, seht ihr im Video.

Michael Clarke Duncan in seiner bekanntesten Rolle als „John Coffey"

Trotz auffälliger Parallelen hat Stephen King nie bestätigt, dass sein Buch auf dem Schicksal von George Stinney Jr. basiert. Doch das Schicksal des Jungen wurde durchaus verfilmt: Ein Streifen, der Stinneys Geschichte beschreibt, erschien Ende der achtziger Jahre und trägt den Titel „Das Ende ohne Schrecken“.