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Sylvie Meis: Darum durfte Damian nichts von „Masked Singer“ erfahren

„The Masked Singer“: Sylvie Meis
4. November 2020 - 15:10 Uhr / Tina Männling

Wer hätte das gedacht! Moderatorin Sylvie Meis steckte bei „The Masked Singer“ unter dem Kostüm des Alpakas. Im Interview mit „Promipool“ sprach Sylvie über die Schwierigkeiten in der Sendung und verriet auch, warum sie die Teilnahme besonders vor ihrem Sohn Damian geheim halten musste. 

Sylvie Meis (42) wurde am Dienstagabend als Alpaka bei „The Masked Singer“ enttarnt und ist somit raus. Einfach war die Teilnahme an der Show für die Moderatorin nicht, wie sie im Interview mit „Promipool“ erzählte.  

„Promipool“: Hallo Sylvie, wie kamst du zu „The Masked Singer“? 

Sylvie Meis: Weil ich immer getriggert war von dieser Show. Sie ist international gesehen DAS Showformat im Moment. Ein Riesen-Fan bin ich sowieso und in den verschiedenen Staffeln in Deutschland habe ich immer wieder meinen Namen gehört. Ruth Moschner hat immer gesagt: „Meine Lieblingskandidatin wäre Sylvie Meis.“ 

Dann habe ich die Anfrage tatsächlich bekommen und erstmal nachgedacht, weil ich schon Respekt hatte vor dem, was da kommt. Aber ich habe es dann doch noch unterschätzt. 

Inwiefern? 

Als ich angefangen habe zu üben, war schon klar, das wird heftig. Klar, es geht nicht um Gesang, es geht ums Raten, es geht um die Show, aber natürlich möchte man da auch sein Bestes geben. Das Alpaka ist natürlich eine Figur, die alles sehr lebendig angeht, mit viel Energie, die Lust auf alles hat. Es steht nie still und muss sich immer bewegen, tanzen und singen zugleich - das ist anstrengend. 

„Masked Singer“: Alpaka

Gab es auch positive Aspekte am Alpaka? 

Das Alpaka war so eine Figur, die hat einfach gemacht. Ich hatte ein Motto für das Alpaka: Dance like no one's watching. Deswegen war das Alpaka auch so ein bisschen verrückt. Ich habe gesagt, ich bin ich und ich mach mein Ding. 

Wie fandest du das Kostüm? 

Super süß! Ich war froh, dass das Alpaka so modebewusst ist und bunte Sachen trägt, wie ich die Achtziger liebt und süße Augen hat. Es war ein bisschen schwierig, mit dem langen Hals umzugehen, da war ein komplettes inneres Gerüst gebaut, was sehr eng um meinen Kopf geschraubt werden musste, und das war eine Herausforderung. 

Was sagst du zu den Songs, die du singen durftest? 

Super! Da war ich natürlich komplett involviert. „Say So“ war ein Risiko als erster Song, weil nicht so viele Leute den Song kennen. Ich fand es großartig, dass ich rappen durfte und diese Seite auch zeigen konnte. Und dann kam meine Liebe für Achtziger plötzlich mit „Hot Stuff“ und mit „Like a Virgin“, natürlich in einem coolen Remix, weil das Alpaka jung und hip ist.  

Wer hat eigentlich von deiner Teilnahme gewusst? 

Mein Mann und meine Managerin. 

Und Damian? 

Nein. Es ist auch besser, es den Kindern nicht zu erzählen. Kinder wissen ja auch noch nicht, wie wichtig es ist, das wirklich geheim zu halten. Deswegen haben wir ihm das nicht verraten. 

Hat er inzwischen erfahren, dass du unter dem Alpaka-Kostüm gesteckt hast? 

Nein, ich war gestern um halb zwei fertig mit der Show und heute Morgen war ich im „Frühstücksfernsehen“, da war er schon in der Schule. Zu Hause werde ich ihm alles erzählen. 

Wie war es für dich, mal unerkannt auf der Bühne zu stehen? 

Das war super, auch mal nicht ich selbst sein zu müssen. 

Hast du selbst Vermutungen, was die anderen Kostüme angeht? 

Ich habe Vermutungen, aber auch wieder nicht. Ich finde das so krass, ich hätte niemals Veronica Ferres oder Jochen Schropp erwartet, deswegen habe ich keine Ahnung. Ich werde es mit Spannung verfolgen und weiterraten, wie jeder andere. 

Vielen Dank für das Gespräch!