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10. Januar 2017 - 19:24 Uhr / Saskia Theiler
Einmal Bösewicht, immer Bösewicht?

Ralph Fiennes: Er würde „Voldemort“ in „Harry Potter“ nochmal spielen

Ralph Fiennes in „Harry Potter“

Ralph Fiennes als „Lord Voldemort“ in „Harry Potter“

Könnte sich der britische Schauspieler Ralph Fiennes vorstellen als „Lord Voldemort“ wieder auf die Kinoleinwände zurückzukehren? Im Interview erklärte der 54-Jährige, was den Reiz der Rolle des Oberbösewichts aus „Harry Potter“ ausmacht.

2001 erschien mit „Der Stein der Weisen“ der erste „Harry Potter“-Film und während Daniel Radcliffe (27), Emma Watson (26) und Rupert Grint (28) damals ihren großen Auftritt als die Helden von „Hogwarts“ feierten, ließ Ralph Fiennes (54) „Lord Voldemort“, den dunklen Zauberer und Erzfeind von „Harry Potter“, zum Leben erwachen.

Aber auch heute, fast sechs Jahre nach der Premiere des letzten Teils der „Harry Potter“-Reihe, ist es für den Briten immer noch denkbar, in die Rolle des „dunklen Lords“ geschlüpft zu sein: „Wenn Voldemort wieder vorbeikommen würde, wäre ich besessen... beschützend. Ich würde ihn nicht gehen lassen", erklärt der Bösewicht im Interview mit dem „Evening Standard“.

Ralph Fiennes: Revival denkbar?

Und wenn man bedenkt, dass das „Harry Potter“-Universum weiterhin durch Filme wie „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ die Zuschauer ins Kino lockt, scheint die Rückkehr des „dunklen Lords“ gar nicht mal so abwegig.  

Jedoch müsste Fiennes, der mit vollem Namen Ralph Nathaniel Wisleton-Wykeham-Fiennes heißt, in einer der neuen Adaptionen rund um „Hogwarts" eine viel jüngere Version des „Lord Voldemort“ spielen. Die Filme spielen nämlich in der Zeit von 1926 bis 1945 und „Lord Voldemord“ ist in den Büchern erst 1926 geboren. Ob der Oscar-Nominierte nochmal mit der Rolle eines Teenagers besetzt werden würde, ist also fraglich. 

Genug von den Rollen als Schurke

Außerdem verriet der „Schindlers Liste“-Darsteller, dass er eigentlich nicht mehr den Schurken spielen möchte: „Nach einem SS-Kommandanten, einem Serienkiller in ,Roter Drache' und ,Voldemort' habe ich entschieden, dass ich nicht mehr die Definition des Bösen sein möchte." 

Wir müssen uns also überraschen lassen, ob und wie es mit „Lord Voldemort" in Zukunft weitergehen wird.