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5. Mai 2017 - 13:29 Uhr / Marion Wierl
Mann der Queen zieht sich zurück

Prinz Philip geht in Rente und das sind die Konsequenzen

Prinz Philip tritt zurück

Prinz Philip

Prinz Philip, Herzog von Edinburgh gibt jetzt, kurz vor seinem 96. Geburtstag im Juni bekannt, ab Herbst in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Dies hat weitreichende Folgen, nicht nur für die Leute, die den Prinzen vermissen werden, auch auf die königliche Familie wartet dadurch ein Umbruch.

Am Donnerstag gab das britische Königshaus eine wichtige Meldung bekannt: Ab Herbst gibt es mit Prinz Philip (95) nach 70 Jahren an der Seite von Königin Elisabeth II. (91) keine offiziellen Termine mehr. Der Brite ist seit der Krönung der Queen vor gut 65 Jahren im Dienste der Öffentlichkeit und bis einschließlich August wird dies auch noch so bleiben. Danach ist aber Schluss.

Es wird aber kein Abschied auf Nimmer-Wiedersehen, nur öffentliche Auftritte wird es keine mehr geben. Das heißt: an der Seite der Queen und als Gast auf öffentlichen Events werden wir ihn weiterhin, wenn auch nicht mehr ganz so oft, zu sehen bekommen.

Laut dem offiziellen Statement steht auch die Queen voll und ganz hinter der Entscheidung. Sorgen um den 95-Jährigen müsse man sich aber keine machen, wie gegenüber „People“ bestätigt wurde. Mit fast 96 Jahren hat man einfach seinen Ruhestand verdient. Philips Frau und Monarchin Elisabeth II. hingegen bleibt weiterhin in ihrem Amt. Für eine Queen gibt es eben traditionell keinen Ruhestand.

Prinz William, Herzogin Kate und Co. teilen sich seine Aufgaben in Zukunft

Stattdessen müssen ab Herbst dann die anderen britischen Royals Philips Verpflichtungen übernehmen und die Queen unterstützen. Neben den Kindern der Queen und Philips, Prinz Charles (68), Prinzessin Anne (66), Prinz Andrew (57) und Prinz Edward (53) müssen auch die Enkel ran. Das bedeutet, unter anderem auch Prinz William (32) und dessen Frau  Herzogin Catherine (34) werden noch mehr Termine wahrnehmen und Ämter bekleiden. An Arbeitsaufwand aufzufangen gibt es nämlich jede Menge: In ganzen 780 Organisationen ist Prinz Philip bislang Vorsitzender, inklusive Besuchen, offiziellen Dinner, öffentliche Auftritte und sonstigen Verpflichtungen.

Als wäre der Terminkalender der royalen Familie nicht schon voll genug, müssen jetzt auch noch die 110 Tage der öffentlichen Arbeit des Ehemanns der Queen aufgeteilt und untergebracht werden. So viel hatte der Prinz nämlich im vergangenen Jahr 2016 gearbeitet. Mit fast 96 Jahren eine Mammut-Aufgabe, die er bald getrost ab- und weitergeben kann.