27. Februar 2017 - 09:09 Uhr / Sophia Beiter
Erstmals muslimischer Schauspieler ausgezeichnet

Oscars 2017: Diese Rekorde wurden gebrochen

Ali Mahershala hält stolz den Oscar in Händen

Mahershala Ali hält stolz den Oscar in Händen

Auch im Jahr 2017 wurde die Oscar-Preisverleihung wieder ein riesiges glamouröses Spektakel. Stars traten in eleganten Roben auf, begabte Schauspieler wurden geehrt und grandiose Filme ausgezeichnet. Wir verraten euch nun, welche Rekorde die Oscars in diesem Jahr knackten.

Am 26. Februar 2017 wurden in Los Angeles auch in diesem Jahr wieder die besten Filme, Schauspieler und Regisseure mit dem wichtigsten Filmpreis - dem Oscar - belohnt. Mahershala Ali (43) durfte sich dabei besonders über seine Auszeichnung als Bester Nebendarsteller freuen. Er ist nämlich der allererste muslimische Schauspieler, der einen Oscar in Händen halten darf. Tontechniker Kevin O’Connell (59) dagegen hatte bisher wenig Glück bei den Oscars. Ganze 20 Mal war er bereits für einen der begehrten Preise nominiert, doch gewann ihn schlussendlich nie – damit hat auch er einen absoluten Rekord gebrochen. Dass er ausgerechnet bei seiner 21. Nominierung in diesem Jahr dann tatsächlich den Oscar in der Kategorie Bester Ton erhielt, konnte er selbst wohl kaum fassen.

„OJ: Made in America“ wurde als Beste Dokumentation geehrt. Und auch dieser Film konnte bei den Oscars 2017 einen Rekord brechen. Mit einer Länge von unglaublichen 7 Stunden und 47 Minuten ist die Dokumentation der längste Film, der jemals bei den Oscars ausgezeichnet wurde. Regisseur Damien Chazelle (32) konnte den Oscar in der Kategorie Bester Regisseur für seine Arbeit am Film „La La Land“ ergattern. Der sympathische Damien ist erst 32 Jahre alt und somit der jüngste Regisseur, der ab heute einen Oscar im Regal stehen hat.

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