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Nach ECHO-Skandal: Ernste Konsequenzen für Farid Bang und Kollegah

Farid Bang und Kollegah: Schadet der ECHO-Skandal nun ihrer Karriere?

Der ECHO-Skandal um die Verleihung des Musikpreises an die Rapper Farid Bang und Kollegah zieht immer weitere Kreise. Der Plattenfirma der beiden wird es nun offenbar zu viel. 

Die Verleihung des ECHOs an die Rapper Farid Bang (31) und Kollegah (33) mündete in einen unglaublichen Skandal. Antisemitische Inhalte ihrer Songs bestürzten Fans und Musiker und führten zu einer Reihe harter Reaktionen.

Einige Stars gaben aus Protest ihre ECHOs zurück und manche Sponsoren des ECHOs kehrten dem Musikpreis den Rücken zu.

Farid Bang und Kollegah nehmen ihren Preis beim ECHO 2018 entgegen

Farid Bang und Kollegah nehmen ihren Preis beim ECHO 2018 entgegen

Plattenlabel BMG: Absage an Farid Bang und Kollegah

Doch nun müssen auch die Rapper selbst mit unangenehmen Konsequenzen rechnen. Ihre Plattenfirma BMG, die ihr Album „Jung brutal gutaussehend 3“ veröffentlichte, stoppt nun vorerst die Zusammenarbeit mit Farid Bang und Kollegah.

Der Vorstandschef Hartwig Masuch erklärte gegenüber der FAZ: „Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen.“

Skandal-Rapper Farid Bang und Kollegah sind 2018 für zwei ECHOs nominiert

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Plattenfirma distanziert sich von Antisemitismus-Vorwürfen

Zu den Antisemitismus-Vorwürfen selbst nahm das Label ebenfalls Stellung. Der Vorstandschef meinte: Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich verletzt fühlen. Meine Mitarbeiter und ich stehen mit den Künstlern in Kontakt, und die distanzieren sich klar von jeder Form von Antisemitismus. Das tun wir auch.“

Farid Bang und Kollegah selbst haben sich zu dem ECHO-Skandal noch nicht zu Wort gemeldet. Dass die Verleihung eines so bedeutenden Preises ihnen aber einmal so schaden könnte, hätten die beiden wohl nicht erwartet.