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„Monaco Franze“: Fakten über Helmut Fischer – Teil 2

Helmut Fischer wurde als „Monaco Franze“ bekannt
1. März 2020 - 20:00 Uhr / Nadine Miller

Helmut Fischer war der Star des Münchner Originals „Monaco Franze – Der ewige Stenz“. Mit der zehnteiligen bayerischen TV-Serie gelang dem Schauspieler Anfang der Achtziger der endgültige Durchbruch und Aufstieg zum Medienstar. Hier ist der zweite Teil mit Fakten über den „ewigen Stenz“.

Nach vielen schwierigen Jahren der Schauspielerei kam für Helmut Fischer plötzlich der Wandel. 1972 spielte Fischer im ersten „Tatort“ des BR mit. Zusammen mit Gustl Bayrhammer bildete Fischer das Ermittlerteam „Lenz“ und „Veigl“. Zwei Jahre später machte er dann eine entscheidende Bekanntschaft.

Eine Begegnung veränderte das Leben von Helmut Fischer

In seinem Schwabinger Stammcafé „Münchner Freiheit“ lernte er Regisseur Helmut Dietl kennen. Dieser verschaffte ihm eine Nebenrolle in der Serie „Der ganz normale Wahnsinn“ – seine erste Rolle als verkappter Playboy. Den ganz großen Coup landete Helmut Fischer Anfang der Achtziger als „Monaco Franze“. Wieder war Dietl Regisseur.

Zahlreiche Sprüche sind bis heute berühmt – etwa: „A bisserl was geht immer“. Sein auffällig staksiger Gang, der zu seinem Markenzeichen wurde, war nicht gespielt. Fischer litt aufgrund eines Bandscheibenschadens an Rückenschmerzen und konnte laut „OVB“ wohl nicht anders gehen.

Helmut Fischer wurde zum gefeierten Star

In den achtziger und neunziger Jahren wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter zwei Bambis und der Adolf-Grimme-Preis. 1993 wurde bei Helmut Fischer Krebs diagnostiziert. Vier Jahre später erlag er im Alter von 70 Jahren seinem Leiden.

In München bleibt Helmut Fischer unvergessen. An seinem Lieblingsplatz in der Stadt, im Garten des Cafés „Münchner Freiheit“, steht heute ein Bronze-Denkmal, das ihn in seiner bekanntesten Rolle als „Monaco Franze“ zeigt. Zudem wurde in Schwabing ein Platz nach ihm benannt.