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„Löwenzahn“-Special: So aufregend war der Dreh in Afrika für Guido Hammesfahr

Guido Hammesfahr spielte bei „Ladykracher“ mit
16. Mai 2020 - 15:23 Uhr / Tina Männling

Für Special-Folgen von „Löwenzahn“ drehte das Team mal nicht am heimischen blauen Bauwagen, sondern reiste nach Afrika. Guido Hammesfahr, der in der Sendung „Fritz Fuchs“ spielt, erzählte „Promipool“, wie der Dreh für das Special ablief und welchen wilden Tieren er dabei gefährlich nahe kam. 

Die Special-Folgen von „Löwenzahn“, die am 16. Mai ab 8.20 Uhr im ZDF laufen, spielen nicht nur in Afrika, sondern wurden auch dort gedreht. Unter anderem Elefanten und Geparden sind in der Folge zu sehen – und Guido Hammesfahr (51) alias „Fritz Fuchs“ ist mittendrin. Was der „Löwenzahn“-Protagonist während des Drehs erlebt hat, verriet er „Promipool“. 

„Promipool“: Hallo Herr Hammesfahr, wie war der Dreh des „Löwenzahn“-Specials für Sie? 

Guido Hammesfahr: Das gesamte Paket war natürlich sehr aufregend, weil wir das erste Mal überhaupt so weit gereist sind. Ich bin den Elefanten ja recht nahegekommen und das war sehr beeindruckend. Das habe ich mir vorher gar nicht vorstellen können, dass das so eine Erfahrung sein wird. Ich weiß nicht, ob die Elefanten beeindruckt waren, aber ich war sehr beeindruckt. 

Haben Sie auch andere Tiere getroffen? 

Wir hatten Begegnungen mit Geparden, wir haben selber einem Gepard gesucht, der verschwunden war und gerettet werden musste. Ich habe die Geparde immer mit sehr viel Respekt behandelt. Sie sehen natürlich aus wie Miezekätzchen, aber sind schon etwas größer. 

Wow, wie war das? 

Es waren Teenager-Geparde und die waren recht zutraulich, aber man ist unter einer gewissen Anspannung. So cool wie es im Film rüberkommt, bin ich dann auch nicht. Das ist schon eine neue Situation, an die man sich ein bisschen gewöhnen muss. Aber es ist alles gut gegangen, wir hatten auch Leute dabei, die sich auskennen, insofern waren wir sicher, aber es geht einem schon die Pumpe. 

Wurden für den Dreh Filmtiere benutzt? 

Das waren keine Filmtiere. Das einzige, was trainiert war, war das kleine Stachelschwein, was wir hatten. Das war auch gut so, weil sie sonst nicht so reagieren, wenn jemand fremd ist. Die anderen Tiere sind schon auch wohl Besucher gewohnt, aber Filmarbeiten kennen die nur bedingt. Insofern wusste man nie so genau, was jetzt passiert, aber sie haben alle ganz prima mitgemacht. 

In der Folge „Löwenzahn - Elefanten“ geht es um Wilderei. Wie wichtig ist Ihnen das Thema? 

Mir ist das sehr wichtig, weil wir einfach so viele Tierarten verlieren. Nicht nur durch die Umweltverschmutzung, Wilderei ist auch ein großer Faktor. Deswegen war dieser Park, in dem wir gedreht haben, auch sehr geschützt, weil man Angst hat, dass Wilderer da auftauchen und versuchen, Tiere zu töten. 

Das ist ja ein sehr anspruchsvolles Thema. War es schwierig, das für Kinder aufzubereiten? 

Im Endeffekt haben wir einen ähnlichen Vorgang wie den, den wir immer haben, nämlich, dass wir eine Geschichte haben. Es gibt auch noch eine Animation dazu, die zeigt, was da eigentlich genau passiert. Ich glaube, das ist den Kindern ganz gut zu vermitteln, dass Wilderei überhaupt nicht geht. 

Vielen Dank für das Gespräch!