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Isabell Horn bei „Bettys Diagnose“: „Blut und Spritzen kann ich nicht sehen“

Isabell Horn kommt zu „Bettys Diagnose“
5. November 2020 - 18:34 Uhr / Tina Männling

Ab Dezember ist Isabell Horn als „Rike“ bei „Bettys Diagnose“ zu sehen. Der Dreh fiel ihr anfangs allerdings nicht leicht, besonders das Krankenhaus-Setting machte ihr zu Beginn zu schaffen. 

Mit „Bettys Diagnose“ stellt sich Isabell Horn einer neuen Herausforderung. Der ehemalige GZSZ-Star spielt ab dem 11. Dezember die Krankenschwester „Rike“ in der ZDF-Serie. Warum es für Isabell Horn schwer war, sich in den Dreh hineinzufinden, hat die Schauspielerin im „Promipool“-Interview verraten. 

„Promipool“: Hallo Isabell, bist du selbst ein Fan von „Bettys Diagnose“?

Isabell Horn: Ich kannte die Serie, aber meine Mama hat sie regelmäßig geguckt und sie war gleich Feuer und Flamme, als sie gehört hat, dass ich nun Teil des festen Ensembles bin.

Was ist für dich das Besondere an der Serie?

Ich finde es ganz toll, dass die Serie sehr emotional, aber gleichzeitig auch humorvoll ist. Es werden unterschiedliche Patientenfälle, aber auch die privaten Stränge von den Schwestern und Ärzten gezeigt. „Bettys Diagnose“ ist sehr unterhaltsam und es wird nie langweilig.

Ist deine Rolle „Rike“ auch voller Humor?

Ja, auf jeden Fall. Sie hat ein fröhliches Gemüt, ist nicht auf den Mund gefallen, auch sehr herzlich, kann aber auch gut Kontra geben.

Was gefällt dir an „Rike“ noch?

Ihr liebevoller Umgang mit ihren Patienten, dass sie offen und sehr menschlich ist, aber auch, wenn „Dr. von Arnstett“ einen blöden Spruch macht, kontern kann. Es macht uns auch große Freude, Claudia und mir, wenn wir zusammen Szenen drehen und wir mussten schon häufiger selber über die lustigen Situationen lachen.

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Hattest du Schwierigkeiten, dich in die Krankenhaus-Thematik einzufinden?

Ja schon, weil es gar nicht mein Bereich ist. Zu Beginn habe ich immer leichte Beklemmungen bekommen, wenn wir im Krankenhaus gedreht haben. Ich musste dann an meine letzten OPs denken, zum Beispiel an den Kaiserschnitt mit Ella und Fritz. Man bekommt zwar das schönste Geschenk der Welt, aber die OP ist auch mit wahnsinnigen Schmerzen und Risikos verbunden.

Blut und Spritzen kann ich auch nicht sehen. Das war schon eine große Herausforderung, aber mittlerweile finde ich es richtig toll und habe mich gut eingespielt.

Wie hast du das geschafft?

Meine Mami ist Altenpflegerin und hat mich auf den Dreh vorbereitet und mir ein paar Handgriffe gezeigt. Wir haben auch eine Krankenschwester am Set, die uns immer wieder unter die Arme greift.

Denkst du, das hilft dir auch, falls du irgendwann wieder privat ins Krankenhaus musst?

Auf jeden Fall habe ich jetzt nochmal mehr Respekt vor diesem Beruf und es hat mir auch ein bisschen die Angst genommen.

Vielen Dank für das Gespräch.