Gleich zwei Löwen schlugen zu

„Höhle der Löwen“: So einen Deal hat es noch nie gegeben

„Höhle der Löwen“: Gründer Chris Kaiser stellte sein Unternehmen „Click A Tree“ vor

Am Montagabend flimmerte das Staffelfinale von „Höhle der Löwen“ über die TV-Bildschirme. Zum Abschluss kam ein Deal zustande, den es so vorher noch nie gegeben hat.

Die Frühjahrsstaffel der beliebten Show „Höhle der Löwen“ endete am Montagabend. Dabei kam es zu einem außergewöhnlichen Deal. Der gelernte Tourismusmanager Chris Kaiser (33) versuchte sein Glück und stellte sein Unternehmen „Click A Tree“ vor – zunächst mit Erfolg. 

„Höhle der Löwen“: Chris Kaiser stellt sein Unternehmen „Click A Tree“ vor

Chris Kaiser kam mit seinem Unternehmen „Click A Tree“ in die „Höhle der Löwen“. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die mit unterschiedlichen Reiseportalen zusammenarbeitet und für jede Buchung einen Baum pflanzt. Doch wie kommt man auf so eine Idee?

Der Gründer ist viel in seinem Leben gereist und hat dabei vor allem seine Liebe zu Elefanten entdeckt. Die Tiere haben es jedoch alles andere als leicht und genau aus diesem Grund muss etwas getan werden. Er schlug seine Idee vor: „Wir wollen karitative Arbeit mit dem kapitalistischen System vereinen. Wir wollen quasi den ‚Caritalismus’ gründen.“

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„Die Höhle der Löwen“: Carsten Maschmeyer und Judith Williams machen ein einmaliges Angebot

Löwe Carsten Maschmeyer (62) war hin und weg von der Idee und zog Judith Williams (49) hinzu. Nach einem erbitterten Kampf um den Deal machten die beiden ein Angebot – und das war einmalig.

„Sie bekommen die 75.000 Euro, aber wir machen das nicht für zehn Prozent, sondern für 25,1 Prozent. Wir möchten aber keinen Gewinn mit dem Investment machen. […] Wir wollen nur irgendwann später, wenn es toll läuft, unser Investment zurück […]“, sagte Maschmeyer. Chris Kaiser bekam den Deal, doch am Ende kam alles ganz anders: Wie Judith Williams und Carsten Maschmeyer auf Twitter verkündeten, ist der „Höhle der Löwen“-Deal nach der Sendung geplatzt.

Da es ja andere Organisationen gibt, die größer sind, die schon älter sind, die das viel länger machen, war uns ganz wichtig: Gütesiegel, Belege, Qualitätsnachweise. [...] Gefaxte Quittungen reichten uns nicht dafür, dass da jetzt schon 1.000 Bäume gepflanzt sind“, so Carsten Maschmeyer. Trotzdem wünschen die beiden dem Gründer weiterhin Erfolg.