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„Höhle der Löwen“-Kandidaten geben Investor Korb

Frank Thelen
16. Oktober 2019 - 09:43 Uhr / Vanessa Stellmach

Die drei „Die Höhle der Löwen“-Kandidaten Jakob Schneider, Johannes Weckerle und Matthias Albrecht wollten eine neue Technik für Snowboarder auf den Markt bringen. Ein Angebot erhielten die drei von Frank Thelen, der sich als Befürworter der Idee herausstellte. Trotzdem gingen die drei nicht auf den „Höhle der Löwen“-Deal ein.

Snowboards müssen immer an- und abgeschnallt werden, was für viele Fans des Wintersports ein lästiger Aufwand ist. Die drei „Die Höhle der Löwen“-Teilnehmer Jakob Schneider (25), Johannes Weckerle (27) und Matthias Albrecht (30) wollten dem nun entgegenwirken.

Sie wurden von einem Click-System der Ski-Fahrer inspiriert. Ihre Lösung ist es, einen Teil auf das Snowboard zu montieren und den anderen Teil am Fuß zu befestigen. Diese Idee wollten sie am Dienstag mit Hilfe von Investor Frank Thelen umsetzen (44). 

Investor Frank Thelen bekommt einen Korb von den „Höhle der Löwen“-Kandidaten  

Zufällig hat Frank Thelen, der großer Snowboard-Fan ist, sich in den letzten Wochen mit dem Thema beschäftigt. „Ihr habt’s schon clever gemacht. Man muss ehrlich sagen, das Einzige, was beim Snowboard-Fahren nervt, ist dieses Auf- und Zumachen. Es ist einfach ein Riesen-Schmerzpunkt“, so Frank. Mit nur einem Handgriff soll man fest auf dem Snowboard stehen können, so die Idee der Gründer. 

Trotz anfänglicher Zweifel von Frank Thelen entschließt sich der 44-Jährige letztendlich doch dazu, die Idee umzusetzen. „Ich würde das machen. Aus Passion, weil ich da eine Lösung brauche“, sagt er.  

Ein Problem gibt es dennoch: Frank Thelen möchte statt den 15 Prozent 30 Prozent für seine 200.000 Euro. Die Gründer sind aber nur bereit, höchstens 20 Prozent abzugeben. Damit können sie den Investor nicht zufriedenstellen. 

Das Trio berät sich und schlägt den Deal von Frank Thelen letztendlich aus. Die anderen Löwen reagieren verwirrt. „Die haben den Deal nicht genommen! Wie kann man den Deal nicht nehmen?!“, so Judith Williams (48). Für die Investoren sei das Angebot des Löwen fair gewesen. 

Frank Thelen weiß aufgrund jahrelanger Erfahrungen, in welche Ideen er Geld stecken muss. Aber auch er irrt sich manchmal. Erst vor Kurzem sprach er über Deals, die er im Nachhinein bereut hat. 

Als Beispiel nannte er das Startup Crispy Wallet. Das Unternehmen, das Geldbörsen, Laptop-Hüllen und Taschen produzierte und verkaufte, meldete Insolvenz an. Deshalb denkt Frank Thelen inzwischen intensiver darüber nach, in welche Ideen er investieren möchte.