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„Höhle der Löwen“: Gründer pokern zu hoch und verzocken Deal

Die Investoren Dr. Georg Kofler, Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Nils Glagau, Dagmar Wöhrl, Frank Thelen und Ralf Dümmel
13. November 2019 - 09:45 Uhr / Vanessa Stellmach

Am Dienstagabend präsentierten die zwei Berliner Leon Benedens und Paul Seehorst bei „Die Höhle der Löwen“ ihr Ernährungs-Start-up „Fairment“, mit dem sie die Investoren anfangs überzeugen konnten. Zu einem Deal kam es letztendlich nicht.

Zum Staffel-Finale von „Die Höhle der Löwen“ auf VOX sorgten Leon Benedens (33) und Paul Seehorst (34) für Diskussionen, obwohl die Investoren anfangs nicht von der Geschäftsidee der Gründer abgeneigt waren. 

„Höhle der Löwen“: Gründer stellen das Start-up „Fairment“ vor  

Mit ihrem Ernährungs-Start-up „Fairment“ wollen die beiden Männer Lebensmittel durch die Zugabe von probiotischen Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen länger haltbar machen. Das Ganze soll sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken. 

Vier Jahre lang arbeiteten die zwei an ihrem Start-up und hofften bei „Die Höhle der Löwen“ auf einen Deal. Paul Seehorst zumindest war sich ziemlich sicher, dass alles klappen wird: „Wir sind da am Zahn der Zeit, und die Löwen werden das auch relativ schnell erkennen."  

Das Produkt, das sie vorstellten, war ein Set zum Brauen von Kombucha. Durch die Zugabe von Pilzen, Bakterien und Hefen entsteht das Getränk. Zusätzlich verwiesen Paul und Leon auf ihren Online-Shop, der auch die Zutaten für das Fermentieren von anderen Lebensmitteln verkauft.

„Höhle der Löwen“: Gründer verzocken Deal 

Als es dann zur Diskussion bezüglich der Firmenanteile kam, stiegen die ersten Löwen schon aus: Die Gründer verlangten 950.000 Euro von den Investoren für nur zehn Prozent der Firmenanteile.  

Judith Williams (48) aber sah Potenzial in der Idee: „Dieses Thema rauszubringen ist schon ein Juwel." Zusammen mit Frank Thelen (44), der bestätigt hat, dass er bei „ Die Höhle der Löwen“ aussteigt, machte sie den Gründern ein erneutes Angebot: 950.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile. 

Die Berliner lehnten jedoch erneut ab und wollten nur 15 Prozent abgeben. Frank Thelen passte das ganz und gar nicht: „Sorry, aus den 30 sind jetzt 15 geworden? Ja, nee", so der Investor. Carsten Maschmeyer (60) hatte eine ganz klare Meinung, was die zwei Unternehmer betrifft: „Tolle Verkäufer, unseriöses Angebot."