„Haustyrann“ auf TLC: Vom Opfer zum Mörder

Bei „Haustyrann“ tötet eine Frau ihren Peiniger
31. Oktober 2019 - 17:34 Uhr / Tina Männling

TLC greift mit seiner neuen Serie „Haustyrann“ ein düsteres Thema auf. Was passiert, wenn ein Mensch, der zuhause jahrelang misshandelt wird, seinen Peiniger tötet? Die Serie basiert auf realen Gerichtsfällen und zeigt, was anschließend auf die Opfer zukommt.  

Mit „Haustyrann“ wagt sich TLC an ein spannendes Thema. Es geht um Menschen, die lange in ihren eigenen vier Wänden missbraucht wurden und schließlich den Täter umbringen. Danach stellt sich für das Gericht die Frage: Müssen die Opfer, die zu Tätern wurden, jetzt lebenslang ins Gefängnis? 

Dem TV-Zuschauer werden bei „Haustyrann“ echte Fälle aus Deutschland gezeigt, bei denen sich Missbrauchsopfer zur Wehr setzten und ihre Peiniger töteten. Dabei wird auch das Publikum vor die Frage gestellt, welche Strafe die Täter verdienen, denn: Eigentlich wird Mord mit lebenslanger Haft geahndet, im Einzelfall entscheiden das allerdings die Richter. 

Bei „Haustyrann“ müssen sich die Täter vor Gericht verantworten

„Haustyrann“: Die Fälle werden nachgestellt

In der Serie werden die einzelnen Fälle nachgestellt und die Zuschauer bekommen durch Interviews Einblicke in die Gefühlswelt der Beteiligten. Dabei erfahren sie auch, wie es schließlich zu der dramatischen Tat gekommen ist. Am Ende der jeweiligen Episode steht dann das Urteil.

Ab dem 31. Oktober zeigt TLC jeden Donnerstag ab 22.15 Uhr neue und spannende Fälle bei „Haustyrann“.