Erfolgsrezept

Günther Jauch verrät: Darum ist WWM so erfolgreich

Günther Jauch

Günther Jauchs Quiz-Format „Wer wird Millionär?“ gehört schon so sehr zum deutschen TV-Programm wie der „Tatort“. In einem neuen Interview anlässlich des WWM-Jubiläums verrät der Moderator das Erfolgsrezept.

Schon 1.500 Sendungen von „Wer wird Millionär?“ flimmerten über die Fernsehbildschirme Deutschlands. Seit Günther Jauch mit dem Quiz-Format 1999 durchstartete, konnte er sich immer mehr Fans sichern. Doch woran liegt das?

Günther Jauch: Darum ist „Wer wird Millionär?“ so erfolgreich

Darauf hat Günther Jauch im Gespräch mit RTL eine Antwort: „Das Konzept ist simpel und für jeden verständlich. Man kann sich in der Sendung auch jederzeit ein- und wieder ausschalten. Jeder kann sein eigenes Wissen überprüfen und bekommt ein Gefühl für die Wertigkeit der richtigen Antwort.“

Er erklärt weiter: „Ganz konkret: Wer zu Hause die 500.000-Euro-Frage beantworten kann, geht mit einem anderen Gefühl ins Bett als wenn er oder sie schon bei 500 Euro scheitert.“

Tatsächlich wird bei „Wer wird Millionär?“ gerne mitgeraten und anschließend über die Fragen und das Geschick der Kandidaten diskutiert. Die Fragen selbst seien auch Teil des Erfolgs von „Wer wird Millionär?“. 

Jauch: „Deswegen bin ich von unserer Fragenredaktion - mind the company - auch seit Jahrzehnten restlos begeistert. Mit wieviel Liebe die vor allem im Bereich bis 500 Euro immer wieder neue und originelle Ideen entwickeln – das ist schon sensationell. Man muss bei einer guten Frage einfach Appetit bekommen, sie auch zu beantworten oder über die richtige Lösung zumindest mal nachzudenken.“

Dabei sehen sich Menschen aus allen Altersgruppen die Sendung gerne an, im TV nicht selbstverständlich. „Da sehe ich WWM tatsächlich als den fast einzigen Nachfolger von 'Wetten, dass..?'“, meint Günther Jauch dazu.

Den Rest seines Lebens möchte Jauch jedoch nicht im Moderatorenstuhl der Quiz-Sendung verbringen. Gegenüber Johannes B. Kerner verriet er über seine Zukunft bei „Wer wird Millionär?“: „In zehn Jahren glaube ich schwer vorstellbar.“