• Home
  • TV & Film
  • Große Ehre für Trödelshow: „Bares für Rares“ bald in Großbritannien

Große Ehre für Trödelshow: „Bares für Rares“ bald in Großbritannien

Moderator Horst Lichter erlebte in der XXL-Ausgabe von „Bares für Rares“ eine echte Sensation
30. November 2019 - 11:00 Uhr / Hannah Kölnberger

Was für ein Erfolg für „Bares für Rares“. Die Sendung wird nun erstmals ins britische Fernsehen adaptiert. Der Sender BBC One möchte das deutsche Format unter dem Titel „The Bidding Room“ nach Großbritannien bringen.

Normalerweise läuft es meist andersherum: TV-Shows und Serien werden im englischsprachigen Fernsehen geboren und weltweit adaptiert, wie es zum Beispiel bei dem britischen Casting-Format „The X Factor“ der Fall war. Doch nun hat die deutsche Medienwelt mit „Bares für Rares“, moderiert von Horst Lichter (57), ein gefragtes Konzept auf den Markt gebracht, welches jetzt auch in Übersee Anklang finden soll.

ZDF-Format: „Bares für Rares“ in Großbritannien

Der britische Sender BBC One ließ in einer Pressemitteilung verkünden, er wolle das erfolgreiche Format nach Großbritannien bringen. Unter dem Titel „The Bidding Room“ behalten die Macher das deutsche Konzept bei. Moderator Nigel Havers (68) begleitet die Teilnehmer der Sendung in einem Studio in Yorkshire zuerst zu einer Expertengruppe, die den Wert von Trödel und Antiquitäten schätzen. Anschließend haben verschiedene Händler die Möglichkeit, diese Exemplare zu erwerben.

„Bares für Rares“ Sven Deutschmanek, Dr. Heide Rezepa-Zabel, Horst Lichter und Albert Maier

In Deutschland wird „Bares für Rares“ moderiert von Horst Lichter, der ganz genau weiß, wieso die Trödelshow so beliebt ist. Sein britisches Pendant Nigel Havers scheint von der Idee der Sendung ebenso begeistert zu sein, wie der deutsche TV-Liebling. Gegenüber BBC lässt dieser verlauten:

Jeder hat etwas zu Hause, das er gerne verkaufen würde, wenn er wüsste, wohin er gehen soll. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet: 'The Bidding Room' ist der richtige Ort und ich werde da sein, um den Leuten zu helfen, den besten Preis zu erzielen.

„Bares für Rares“ auch international erfolgreich

BBC One ist nicht der erste Sender, der nicht nur Interesse an der von ZDF entwickelten Idee zeigt, sondern sie auch adaptiert. Unter dem Namen „Affaire conclue“ läuft das Format bereits seit 2017 im französischen Fernsehen - vier Jahre nachdem „Bares für Rares“, was auch in der Primetime immer wieder für Traumquoten sorgt, im deutschen TV startete. 

Während bei uns bereits mehr als 1.000 Folgen von „Bares für Rares“ existieren, erklärte der britische Sender in seiner Mitteilung, bisher wären 30 Episoden mit einer jeweiligen Dauer von 45 Minuten bestellt.