Legendärer Filmmoment

„Ghost – Nachricht von Sam“-Töpferszene: Einer der romantischten Momente der Filmgeschichte

Mit der leidenschaftlichen Töpferszene schrieben die Macher von „Ghost – Eine Nachricht von Sam“ Filmgeschichte. Auch wenn Hollywood gespielte Romantik leicht aussehen lässt, geraten die Schauspieler hinter den Kulissen oft ins Schwitzen.

„Romance made in Hollywood“ hat oft nicht viel mit dem wahren Leben zu tun, aber genau deshalb zieht es uns immer wieder in die Kinos. Denkt man an filmische Momente, die auf der Romantikskala ganz oben liegen, fallen einem sicher eine Handvoll Szenen ein – „Jack“ und „Rose“ an der Reling, „Johnny“ und „Baby“ im See und „Molly“ und „Sam“ beim Töpfern.

Letzteres Filmpaar hat schon des Öftern über seine berühmte Szene gesprochen und verraten, dass selbst ihnen hinter den Kulissen die Nerven flattern.

Demi Moore und Patrick Swayze hatten Angst vor der Szene

Ich habe mich bei den Liebesszenen immer unwohl gefühlt. Es ist also wirklich lustig, dass die Szene von Demi und mir an der Töpferscheibe einer der bekanntesten meiner ganzen Karriere ist“, schreibt Patrick Swayze (†57) in seiner Autobiografie „The Time of my life – Die Geschichte meines Lebens“.

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Demi Moore und Patrick Swayze in „Ghost – Nachricht von Sam“

Auch seine Filmpartnerin Demi Moore (58) fühlte sich nicht so wohl, wie es auf der großen Leinwand scheint. „Ich fühlte mich wie in der High School bei einem ersten Date. Aber wir mussten so tun, als würden wir uns schon jahrelang kennen“, erklärte die Schauspielerin, die Anfang des Jahres mit einem neuen Look schockte, bei einem Interview mit „People Magazin“ 1999.

Bei der Töpferszene lief nicht alles nach Plan

Auch wenn die Szene zu den heißesten in der Filmgeschichte gehört, lief bei den Dreharbeiten nicht alles nach Plan. Im Film versucht „Sam“, „Molly“ beim Töpfern zu helfen, und ruiniert dabei ihr Kunstwerk. Das stand so nicht im Skript.

Niemand hat erwartet, dass der Topf umfällt. Demi ging aber gut darauf ein. Sie war nicht wütend. Sie war nicht enttäuscht. Auf gewisse Weise beschrieb dieser Moment die komplette Beziehung der Charaktere,“ verriet Drehbuchautor Bruce Joel Rubin in einem DVD-Special.

Für „Molly“ hatte er sich ursprünglich übrigens einen ganz anderen Beruf überlegt. Sie sollte als Holzschnitzerin arbeiten, was Regisseur Jerry Zucker jedoch zu klischeehaft fand. Als dieser bei einem Tontechniker dann ein Töpfermagazin sah, kam er auf die Idee, dass „Molly“ als Töpferin arbeiten könnte. Der Drehbuchautor willigte ein und die heiße Szene entstand.