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Film-Liebesszenen, die eindeutig zu weit gingen – Teil 1

„Der letzte Tango in Paris“
10. Oktober 2020 - 19:30 Uhr / Lisa Jakobs

Liebesszenen sind aus Filmen einfach nicht mehr wegzudenken. Ob Komödie oder Thriller, kaum ein Film kommt ohne sie aus. Doch manche dieser Szenen sind ziemlich umstritten, erfahrt hier welche.

Schöne Liebesszenen passen in allen möglichen Filmgenres, sie sind gewiss nicht nur in seichten Romanzen zu finden und gehören auch nicht immer zu den emotionalsten Momenten im Film. Doch es gibt den ein oder anderen Streifen, in dem bei den pikanten Szenen übertrieben wurde oder sie schlichtweg unangebracht sind.

Star-Regisseur Steven Spielberg bricht alle Tabus

Zu Letzterem zählt unter anderem Steven Spielbergs todernster Action-Thriller „München“. Im Film geht es um das Münchner Olympia-Attentat von 1972. Der Star-Regisseur entschied, eine Sexszene mit dem jungen Mossad-Agenten „Avner Kaufman“ zu drehen, dem Chef des Teams zur Tötung der Palästinenser. Als sei das nicht schon unangenehm genug, mischte Spielberg den leidenschaftlichen Geschlechtsakt zwischen „Avner“ und seiner Frau mit brutalen Szenen der Geiselexekutionen auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck.

Für einen weiteren Skandal mit Aufführungsverboten und Zensurmaßnahmen sorgte Anfang der siebziger Jahre der Erotikstreifen „Der letzte Tango in Paris“. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand eine brutale Vergewaltigungsszene mit dem damals 48-jährigen Marlon Brando und der erst 19-jährigen Maria Schneider. Was genau passierte und wie die Schauspieler reagierten, erfahrt ihr hier im Video.