• Home
  • TV & Film
  • Felix von Jascheroff über Dschungelcamp: „Du verlierst an Realness, wenn du bei solchen Formaten mitmachst“

Felix von Jascheroff über Dschungelcamp: „Du verlierst an Realness, wenn du bei solchen Formaten mitmachst“

Carsten Michel und Felix von Jascheroff machen zusammen Musik
17. Januar 2020 - 17:01 Uhr / Tina Männling

Felix von Jascheroff und Carsten Michel machen unter den Pseudonymen MICAR&JASH Musik. Die beiden DJs sprachen im Interview mit „Promipool“ über das Dschungelcamp und die Teilnahme von Ex-GZSZ-Star Raúl Richter. 

Felix von Jascheroff (37) ist den meisten wohl aus der Serie GZSZ bekannt, wo er die Rolle des „John Bachmann“ spielt. Neben seiner Schauspielkarriere ist Felix auch als DJ unterwegs und bildet mit Carsten Michel das Duo MICAR&JASH.  

Felix von Jascheroff und Carsten Michel sprechen über das Dschungelcamp

„Promipool“ traf die beiden Musiker zum Interview und sprach dabei auch über die Dschungelcamp-Teilnahme von Felix von Jascheroffs ehemaligem Co-Star Raúl Richter (32).  

„Promipool“: Hallo Felix und Carsten, wie findet ihr das, dass Raúl Richter beim Dschungelcamp mitmacht? 

Felix: Ich wünsche ihm nur ganz viel Glück und jeder soll wirklich seine Erlebnisse selber machen und seine Erfahrungen selber leben. Klar gibt es Leute, die das nicht mögen. Wenn er da Bock hat, soll er das machen. Ich mache ja auch das, worauf ich Bock habe. Von daher: Jeder soll leben und machen und lieben wen, wo, wie, was er will. 

Was haltet ihr persönlich vom Dschungelcamp, würdet ihr da auch mal teilnehmen? 

Carsten: Auf gar keinen Fall. 

Felix: Deswegen sage ich, jeder sollte für sich selbst entscheiden. Ich bin Künstler und das Format ist für den Zuschauer vielleicht ganz angenehm. Aber meine Befürchtung ist, wenn du da reingehst, dann wirst du als echter Künstler nicht mehr so richtig wahrgenommen.

Es gibt andere coole Formate, wo wir gerne dabei sind, die lustig sind und nur einen Abend gehen. Aber jetzt mich da so zur Schau zu stellen, ist jetzt nicht mein persönliches Ding. Du verlierst an Realness, wenn du bei solchen Formaten mitmachst. 

Carsten: Ich glaube, du kannst dich da ja auch noch so authentisch zeigt wie du willst. Am Ende des Tages kommt da die große Schere und dann wird dieses und jenes zusammengeschnitten und schon stehst du in einem anderen Licht da. Ich mag es auch nicht, die Kontrolle aus der Hand zu geben. 

Felix: Ich will mich auch nicht verstellen müssen, sondern ich bin eine echte Person. Ich bin immer noch auf dem Teppich geblieben und mache mein Ding so, wie ich es für richtig halte. Ich will es niemand anderem recht machen, sondern ich will für mich einfach so real sein wie es nur irgendwie geht. Ohne, dass ich mich da irgendwie verstelle. 

Und wären andere TV-Shows wie „Let’s Dance“ etwas für euch? 

Felix: Ich habe ja schon mal eine Tanzshow gemacht, vor fünf Jahren. Aber es war auch ein Experiment. Ich wollte mal herausfinden, ob das etwas für mich ist. Es hat Spaß gemacht und war eine anstrengende Zeit, aber das wird jetzt erst nicht noch einmal passieren.

In meinem persönlichen Fokus steht jetzt erst einmal die Musik und nach wie vor „Gute Zeiten“. Das ist ja mein alltäglicher Job. Aber die Musik ist jetzt für mich gerade an oberster Stelle, wo ich auch sehr viel Energie und sehr viel Zeit reinstecke. 

Vielen Dank für das Gespräch!