• GZSZ läuft seit 1992 im TV
  • Wir haben für euch Fakten zur Produktion zusammengetragen
  • Von Außendrehs, Komparsen und Fanbriefen ist alles dabei

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gehört zu den beliebtesten Serien der deutschen Fernsehlandschaft und begeistert die Fans seit fast 30 Jahren. Genauer gesagt startete GZSZ am 11. März 1992 und läuft seitdem täglich auf RTL. In dieser Zeit ist nicht nur einiges in den Geschichten passiert, sondern die Macher konnten auch schon zahlreiche Jubiläen feiern, Geheimnisse offenbaren und viele neue Gesichter begrüßen. Doch auch in der Produktion der Serie ist einiges passiert.

Außendrehs und Komparsen bei GZSZ

Gedreht wird nicht nur im Studio, sondern auch an weiteren Drehorten außerhalb. In über 6.000 Folgen gab es weitaus mehr als 3.000 Außendrehtage an 2.000 Drehorten. (Stand: April 2009). Der bislang am weitesten entfernte Drehort war Kapstadt. Ein ebenfalls aufwändiger Außendreh war in einem ICE, der stundenlang mit der GZSZ-Crew um Berlin kurvte, sowie Mallorca, Venedig und Fuerteventura.

Mehr als 500.000 Besucher haben bis heute das Original-GZSZ-Außenset besucht. Der am weitesten angereiste Besucher kam aus Brisbane, Australien.

An Außendrehorten werden nicht nur die GZSZ-Stars gefilmt, sondern auch Komparsen. Bis zu 450 Komparsen werden pro Monat für die Dreharbeiten benötigt. Wisst ihr übrigens, wie viele Häuser in der Filmstraße im Außenstehen? Es sind genau 13 Häuser, 7 Laternen, diverse Straßenschilder, 6 Hauseingänge und viele echte Bäume.

Früher wurden die Folgen in Berlin gedreht, in der Serie wurde aber verfahren, als wären die Charaktere in einer fiktiven Stadt. Das ganze ging drei Jahre lang so, doch seit August 2006 laufen in den Filmstudios Potsdam-Babelsberg die Kameras für die RTL-Serie. Das Filmstudio Babelsberg ist das älteste der Welt.

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35 Designer-Anzüge für „Dr. Jo Gerner“

In der Kostümabteilung wartet dann schon ein Outfit auf die Darsteller, das aus den 30.000 Kostümteilen der Requisite zusammengesetzt wurde. Darunter befinden sich neben 100 Herrenschuhen auch 400 Exemplare für die Damen, 400 Gürtel, 120 verschiedene Jeans, 140 Röcke sowie 780 T-Shirts zum Kombinieren.

Wolfgang Bahro alias GZSZ-Bösewicht „Dr. Jo Gerner“ kann alleine zwischen 35 Designer-Anzügen wählen, bevor es in eines der zwei Studios geht. Diese werden mit 450 Scheinwerfern beleuchtet und haben eine Fläche von knapp 2.000 Quadratmetern.

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Wolfgang Bahro hätte seine GZSZ-Rolle des „Jo Gerner“ fast nicht angenommen

Insgesamt gibt es auch 650 Schmuckteile wie Ohrringe, Armbänder, Uhren und Co. - doch nicht immer läuft alles reibungslos. So müssen durchschnittlich jedes Jahr 30 Knöpfe von Kleidungsstücken wieder angenäht werden.

Betrachtet man die Maske von GZSZ wurden dort schon zahlreiches Make-ups und Hilfsutensilien verbraucht. Jährlich werden durchschnittlich 15.000 Wattestäbchen, 250 Haargummis, 250 Packungen Kleenex, ein Liter Kunstblut, 25 Kilo Deckpuder und vieles weiteres verwendet. 

Große Nähe zu den GZSZ-Fans 

Am Tag klingelt im Durchschnitt 145 Mal das Telefon, davon wollen 45 Mal GZSZ-Fans mit den Schauspielern verbunden werden. Jeder GZSZ-Darsteller hat eins von insgesamt 100 Postfächern und findet darin nicht nur Rollentexte und Einladungen, sondern auch durchschnittlich 10 Kilo Fan-Post pro Woche. Im Jahr sind es ca. 25.000 Fanbriefe für alle Stars.

Auch im Internet hat die Serie eine große Fanbase. Im Schnitt sehen sich 1,3 Millionen User monatlich die offizielle GZSZ-Homepage an. Dazu kommen noch über 1,6 Millionen Facebook-Fans sowie 714.000 Abonnenten über Instagram (Stand Oktober 2021).