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Eric Stehfest über „Dancing on Ice“: „Es gewinnt nicht der Beste, sondern derjenige, der durchhält“

Eric Stehfest mit seiner Tanzpartnerin Amani Fancy
23. November 2019 - 14:02 Uhr / Tina Männling

Seit dem 17. November ist Eric Stehfest bei „Dancing on Ice“ zu sehen. Der Schauspieler begeisterte in der ersten Show mit seiner Kür. Im Interview mit „Promipool“ verrät er, dass er sich Sorgen um mögliche Verletzungen macht. 

Für Eric Stehfest (30) begann am 17. November ein neues Kapitel. Der GZSZ-Star gehört zu den „Dancing on Ice“-Kandidaten 2019 und trainiert schon seit Wochen fleißig für die Sendung. In der zweiten Show durfte er sein Können unter Beweis stellen und heimste viel Lob von der Jury ein.  

Eric Stehfest macht sich Sorgen bei „Dancing on Ice“

Doch obwohl Eric Stehfest auf dem Eis eine gute Figur macht, hat auch er mit Unsicherheiten zu kämpfen. Besonders das Verletzungsrisiko macht dem Schauspieler zu schaffen. Mit „Promipool“ spricht er über seine Erfahrungen bei „Dancing on Ice“. 

„Promipool“: Hallo Eric, was macht dir denn am meisten Spaß am Eiskunstlauf? 

Eric Stehfest: Am meisten Spaß macht mir tatsächlich diese Begegnung mit einem anderen Wesen auf einem anderen Untergrund. Das Momentum spielt eine große Rolle. Beim Eislauf geht es darum, den Moment zu erwischen, wenn man abspringt und in dem man einfach seine Figuren vollends ausfüllen kann. Das erinnert mich total an meine Zeit am Theater. Es hat etwas sehr bühnenhaftes und die Energie zwischen Amani mir, das ist das, was mich eigentlich am meisten interessiert. 

Klingt ja so als wäre das dein neues Hobby. Möchtest du mit dem Eiskunstlauf nach der Sendung weitermachen? 

Also ich muss gestehen, es hat wirklich ein bisschen was von diesem Moment, in dem „Harry Potter“ seinen Zauberstab findet. Dadurch, dass ich in den letzten Jahren viel Sport gemacht habe und auch als Jugendlicher sehr aktiv war, funktioniert es gerade einfach sehr gut. Da es nächstes Jahr mit viel Live-Konzerten weitergehen soll, hab ich schon ein paar Ideen, wie man vielleicht das mit dem Eis noch weiterführen kann. 

„Dancing on Ice“ 2020

Was sind das für Ideen? 

Meine Frau und ich sind ja gerade dabei, eine Band zu gründen. Auf so einem Konzert sollen sich Filmmusik und Theater miteinander vereinen. Das heißt, man sieht visuell Filmsequenzen, die dann übergehen in Song-Performances auf der Bühne und auch in Theater-Performances im Sinne von Tanz.

Und bei vielen Konzerten ist man es ja gewohnt, dass Choreografien von Tänzern gemacht werden. Aber das findet sonst nicht auf dem Eis statt. Das fände ich sehr besonders für so ein Konzert. Da könnte ich mir vorstellen, auch Amani und die Menschen, die sie für sinnvoll hält, mit auf so eine Reise zu nehmen. 

Das wäre dann quasi „Concert on Ice“? 

Ja, genau, „Concert on Ice“ vielleicht. 

In der letzten Zeit haben sich ja einige andere Teilnehmer bei „Dancing on Ice“ ziemlich verletzt. Hast du da auch ein bisschen Angst, dass jetzt Verletzungen kommen könnten bei dir? 

Ganz intuitiv habe ich direkt beim ersten Kennenlerndreh geäußert, dass ich glaube, dass in dieser Show nicht der Beste gewinnt, sondern der oder diejenige, die durchhält. Das ist wirklich ein Durchhaltesport und auch eine Durchhalteshow. Du kannst noch so gut sein, in jeder Sekunde, bei jedem Training kann dir das Bein oder der Arm brechen. Oder irgendwas kann dazu führen, dass man sich nicht mehr traut, Dinge wie Hebungen zu machen. 

Ist das bei dir schon vorgekommen? 

Ganz am Anfang habe ich mich am Handgelenk verletzt, was sich über viele Wochen hingezogen hat und wo ich mich einfach nicht mehr getraut habe, die Hebungen so zu machen wie vorher. Das muss man sich dann natürlich wieder erarbeiten wieder. Ich habe dafür jetzt vier Wochen gebraucht, um es wieder zu machen.  

Jetzt stell dir vor, es passiert mitten in der Show, da hast du dann keine Regenerationszeit, sondern da kann es jederzeit passieren, dass du gewisse Dinge dann einfach nicht mehr machen kannst. Deswegen muss man wirklich lernen, sich seine Kräfte einzuteilen und zu wissen, wann man sich Pausen nimmt. Amani hat gesagt: „Es geht nicht um Kraft. Es geht um Technik und diese ist das Sinnbild fürs Leben.“ 

Du hast ja schon ähnliche Erfahrungen gemacht bei „Let's Dance“, da geht es ja auch um die Technik. Denkst du, dass du den anderen Kandidaten dadurch vielleicht einen Schritt voraus bist? 

Ich weiß nicht, ob ich da den anderen etwas voraushabe. Also ich muss sagen, bei „Let’s Dance“ ging es auch um Technik. Aber das ist nicht vergleichbar mit dem Eis. Das Verletzungsrisiko ist zehnfach höher. 

Vielen Dank für das Gespräch!