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Ed Skrein: Am „Midway“-Set hat es manche Leute umgeweht

Ed Skrein spielt im Film „Midway“ die Hauptrolle
3. November 2019 - 20:01 Uhr / Tina Männling

Hollywoodstar Ed Skrein spielt im Action-Blockbuster „Midway“ einen amerikanischen Kampfpiloten im Zweiten Weltkrieg. Im Interview mit „Promipool“ verriet er die größte Schwierigkeit, die ihn am Filmset erwartete.  

Ed Skrein (36) spielte schon in mehreren großen Produktionen wie „Game of Thrones“, „Deadpool“ und „Maleficent 2“ mit. In seinem neuesten Film „Midway“ von Regisseur Roland Emmerich (63) ist Ed als amerikanischer Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg zu sehen, der sich an der Seeschlacht zwischen den USA und Japan beteiligt. Der Streifen hielt eine ungeahnte Schwierigkeit für den Schauspieler bereit, wie er „Promipool“ erzählte. 

„Promipool“: Hallo Ed, was ist das Besondere an „Midway“? 

Ed Skrein: Das Besondere ist, dass „Midway“ fast ein Dokumentarfilm ist, wenn auch stilisiert. 

Inwiefern? 

Er ist wie eine Geschichtsstunde. Im Film erzählen wir eine wichtige Geschichte, die auch erzählt werden muss. Was damals passiert ist, hat geholfen, unsere Welt zu verändern. Wegen diesen mutigen Männern können viele Menschen ein glückliches, erfülltes und friedliches Leben führen. Dass wir diese Geschichte erzählen dürfen und damit unterhalten können, das macht das Ganze besonders. Ich meine, ein Film von Roland kann ja auch nur unterhaltsam werden. 

Ed Skrein und Roland Emmerich auf der „Midway“-Premiere in München

Das stimmt. 

„Midway“ ist ein großer Blockbuster und strotzt nur so vor Spannung. Außerdem zeigt er genau, was damals passiert ist. Wenn man sich den Film einfach nur anschaut, könnte man denken, dass sich irgendein Hollywood-Drehbuchautor das Ganze ausgedacht hat. Wenn man sich aber die Geschichte dahinter anschaut, dann ist man begeistert. Ich war selbst ganz erstaunt, wie wahrheitsgetreu der Film ist. 

Was waren für dich die Schwierigkeiten an „Midway“? 

Ich als Schauspieler liebe ja Herausforderungen. Aber eine Sache war besonders schwierig und das waren die Windmaschinen. Wir haben in Montreal gedreht und dort das Deck auf einem Flugzeugträger nachgestellt. Wir mussten auch den Pazifikwind nachbauen und hatten deshalb riesige Windmaschinen vor uns stehen. 

Wie konntet ihr damit drehen? 

Wir mussten uns gegenseitig ins Ohr brüllen und haben uns dabei ganz schön angespuckt. Die Windmaschinen waren richtig laut und manche Leute hat es sogar umgeweht! Es war eine ganz schöne Herausforderung. Lustigerweise war es am Set von „Maleficent 2“ dasselbe. 

Was meinst du? 

Sie hatten dieselben Dinger auch am „Maleficent 2“-Set. Zwischen den beiden Filmen hatte ich nur eine Woche Pause, die Windmaschinen haben mich definitiv verfolgt und ganz schön gefordert. Aber wenn das die größte Herausforderung ist, der ich mich je stellen muss, dann kann ich mich glücklich schätzen. 

Vielen Dank für das Gespräch!