Dschungelcamp-Tag 8: Jubeln, Jammern, Jugendamt

18. Januar 2020 - 00:13 Uhr / Andreas Biller

Der große Hunger ist überwunden: Dschungelprüfungs-(Alb)Traumteam Daniela Büchner und Elena Miras schaffen es tatsächlich, fast alle Sterne zu erspielen. Auch, wenn sie sich nicht gerade wie die hellsten Leuchten anstellten. Außerdem hat das Camp offenbar langsam genug vom Danni-Bashing und Elena erzählt erneut, dass sie derzeit Probleme mit den Behörden hat.

Das Wichtigste zuerst: Als erstes von den Dschungelcamp-Teilnehmern 2020 wurde Marco Cerullo aus dem Camp gewählt. Der „Die Bachelorette“-Teilnehmer ist somit raus aus dem Camp. Die Verkündung erfolgte diesmal per Dschungeltelefon-Zuschaltung. Aufgrund des starken Regens konnten Sonja Zietlow (51) und Daniel Hartwich (41) nicht ins Camp zu den Teilnehmern.

Tag 8 im Dschungelcamp und damit auch die achte Prüfung für Daniela Büchner (41). Erneut muss sie sich mit Elena Miras (27) zusammen auf die Suche nach Sternen begeben – trotz des eskalierenden Streits am Vortag klappt das aber ganz gut. In der Prüfung „Das große Genöle“ müssen sie ihr Allgemeinwissen beweisen und nebenbei noch mit allerlei Ekelkram umgehen – also alles wie gewohnt.

Es gibt immer zwei Antworten, die die Reality-TV-Stars aus Behältern mit Abfällen und Schleim herausziehen müssen. Elena scheint dabei zunächst nicht zu wissen, dass Prinz Harrys Frau Meghan heißt – sie hatte unter anderem als Antwort „Hemsworth“ herausgezogen, dennoch klappt das Teamwork am Ende.

Teamwork im weitesten Sinne, denn eigentlich hat Danni Elena die ganze Zeit nur angeschrien und so die richtigen Antworten erspielt. Das Ergebnis: neun Sterne.

Dschungelcamper sind es leid, über Daniela Büchner zu reden

Trotz der einigermaßen erfolgreichen Dschungelprüfung ist Elena nach wie vor nicht gut auf ihre Kollegin zu sprechen. Nach der Prüfung macht sie klar: „Ich will nicht über sie reden, weil sich alles um sie dreht. Das nervt mich langsam. Ich bin ja nicht hierhergekommen, um die ganze Zeit über sie zu reden. Wer ist sie?“ Fragen sich wohl auch so manche Zuschauer.

Eine, die nach wie vor gerne über Danni Büchner spricht, ist Sonja Kirchberger (55). In der Nachtwache analysiert sie die Kollegin, die wohl am meisten Sendezeit bekommt: „Und was die Frau an Schicksalsschlägen zu verkraften hatte, ist doch mit dem hier in keinster Weise zu vergleichen. Und wäre sie doch ein bisschen empathischer auf uns zugegangen… Aber sie war immer nur negativ, negativ, negativ. Ich konnte es nicht mehr hören.

Gleichzeitig findet sie, dass Danni noch ein wenig hätte warten müssen: „Danni hat zu früh ‚Ja‘ gesagt zu diesem Experiment. Das ist ein Experiment an die Menschlichkeit. Sie hätte sich noch ein Jahr geben müssen. Sie sagt selbst, sie hatte keine Trauerphase. Warum stresst sie sich so? Sie sagt, sie will die Krone nicht. Ich glaube es ihr nicht!

Daniela Büchner findet währenddessen mal wieder, dass die ganze Welt gegen sie ist. Im Dschungeltelefon bezeichnet sie sich als „Sündenbock“. Sie denkt, dass ihre Campkollegen ihr den schwarzen Peter zuschieben und sie raushaben wollen. Sie lamentiert: „Ich habe es bis hierhin geschafft und ich habe immer auf die Schnauze bekommen. Ich gehe erst, wenn die mich rauswählen“.

Elena Miras bangt um ihr Kind, Marco weint mal wieder

Elena Miras redet beim Wäschewaschen dann nicht über Danni, aber über ihre eigenen Probleme. Sie klärt Sonja auf, dass sie zu Hause auf das Ergebnis einer Untersuchung des Jugendamtes wartet. Ein Zuschauer hatte sie nach ihrem „Sommerhaus der Stars“-Aufenthalt gemeldet. Sie hätte sich zu aggressiv verhalten und wurde als schlechte Mutter eingeschätzt.

Dafür hatte sie sogar schon mehrere Termine, bei denen beobachtet wurde, wie sich ihre Tochter ihr gegenüber verhält. Ein sehr ernstes Thema, das wir in dem für seine fiesen Witze bekannten Dschungel nicht gewohnt sind. 

Dagegen sind Marco Cerullos (31) Probleme von eher kleinerer Natur. Der „Bachelor in Paradise“-Schnuckel weint mal wieder. Grund sind seine enormen Selbstzweifel, bei denen ihm Camp-Psychiaterin Sonja helfen will.

Wie eine Esoterik-Tante sagt sie: „In dir sitzt alter Schmerz, der hoch möchte. Du bist in einer starken Transformation. Du gehst sehr stark in dich hinein. Du hast eine große Traurigkeit hinter den Augen. Daran muss man arbeiten, woher die kommt.“

Gleichzeitig attestiert sie ihm, sensibel zu sein. „Fast zu sensibel“. Für diese Diagnose muss man sich ja auch nur seine letzten Wein-Attacken ansehen. Gleichzeitig solle Marco sich einen Coach nehmen, der ihm hilft. Oder er bleibt einfach bei Sonja, die scheint ja schon ganz gut durchzublicken.