Halle Berry, Roberto Benigni & Co.

Diese 10 Momente schrieben Oscar-Geschichte

Halle Berry bei den Oscars 2002

Legendär ist gar kein Wort für diese Momente. Wir haben für euch zehn Momente gesammelt, die für immer in die Oscar-Geschichte eingegangen sind. Könnt ihr euch noch erinnern?

Kinderdarstellerin Tatum O'Neal gelang es schon im Alter von zarten zehn Jahren, einen Goldjungen mit nach Hause zu nehmen. Für ihre Darstellung im Film „Paper Moon“ gewann sie 1973 den Oscar als beste Nebendarstellerin. Damit ist sie die jüngste Schauspielerin, die einen regulären Oscar gewann.

Im Gegenzug dazu ist Christopher Plummer seit 2012 der älteste Schauspieler, der den begehrten Goldjungen abräumen konnte. Bei seinem Sieg war er 82 Jahre alt. Neun Jahre später verstarb Plummer.

Diese Oscar-Momente bleiben unvergessen

Über die Jahre haben wir schon so einige außergewöhnliche Oscar-Dankesreden gesehen. Doch niemand freute sich so schön wie Roberto Benigni. 1999 durfte er den Academy Award für den besten Hauptdarsteller in „Das Leben ist schön“ entgegennehmen und konnte seinen Enthusiasmus nicht zurückhalten. Er sprang über das Publikum und über Stuhllehnen auf die Bühne! Definitiv ein unvergesslicher Moment.

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Roberto Benigni konnte seine Glück nicht fassen! Für „Das Leben ist schön“ gewann er zwei Oscars

Genauso wie das legendäre Oscar-Selfie von 2014. Host Ellen DeGeneres versammelte die größten Hollywood-Stars überhaupt um sich und stellte damit einen Twitter-Rekord auf. John Travolta sorgte bei der Oscar-Verleihung 2014 für einen weiteren legendären Moment. Als er Sängerin Idina Menzel für ihre Performance des Hits „Let It Go“ ankündigte, unterlief ihm ein Fehler bei ihrem Namen. „Bitte begrüßen Sie die unfassbar talentierte, die einzig wahre Adele Dazeem“, sagte Travolta fälschlicherweise.

Wer erinnert sich nicht an den bizarren Moment, als 2017 der falsche Gewinner für den besten Film vorgelesen wurde? Warren Beatty und Faye Dunaway sollten den Preis an den Film „Moonlight“ überreichen. Doch Dunaway las stattdessen zunächst „La La Land“ als Gewinner vor.

Sie schrieben mit ihrem Oscar-Gewinn Geschichte

Kommen wir nun zu den revolutionärsten Gewinnen, die in die Geschichte eingegangen sind. 2010 war endlich die Zeit gekommen, es bekam zum ersten Mal eine Frau einen Academy Award für die beste Regie überreicht. Die Ehre wurde Kathryn Bigelow für ihre Arbeit in „The Hurt Locker“ zuteil. Damit stach sie ihren Ex James Cameron aus, der für „Avatar“ nominiert war.

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Halle Berry bei den Oscars 2002

Die Welt weinte gemeinsam mit Halle Berry Freudentränen, als sie 2002 als erste afroamerikanische Frau den Oscar für die Beste Hauptdarstellerin in „Monster's Ball“ entgegennahm. Der erste Academy Award für einen Afroamerikaner überhaupt wurde aber schon 1940 verliehen. Und zwar an Hattie McDaniel als beste Nebendarstellerin in „Vom Winde verweht“. Traurig: Die Schauspielerin durfte trotzdem nicht mit ihren Film-Kollegen an einem Tisch sitzen.

Ein weiterer historischer Moment fand bei der 44. Verleihung des Goldjungen statt. Im Jahr 1972 wurde Charlie Chaplin mit dem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der ikonische Schauspieler bekam eine zwölfminütige Standing Ovation. Das ist die längste in der Geschichte der Academy Awards. Chaplin zeigte sich sichtlich gerührt von dem herzlichen Empfang und kämpfte mit den Tränen