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„Die Höhle der Löwen“: Gründer zum dritten Mal da – Maschmeyer wird wütend

„Höhle der Löwen“: Wie machen sich die Investoren im Haushalt?
2. Oktober 2019 - 09:38 Uhr / Sophia Beiter

Carsten Maschmeyer riss in der letzten „Die Höhle der Löwen“-Folge bei einem Kandidaten der Geduldsfaden. Gründer Marvin Kruse war zum dritten Mal da und konnte mit „Brad Brat“ nicht überzeugen. Für Carsten ergaben sich Parallelen zu DSDS-Dauerkandidat Menderes.

Gründer Marvin Kruse hatte bei „Die Höhle der Löwen“ einiges vor. Nachdem er bereits zweimal bei der Show gescheitert war und keinen Deal erreichen konnte, wollte er es den Juroren mit „Brad Brat“ richtig zeigen. Tatsächlich hat Marvin seit seinem letzten Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ auch einiges geleistet und konnte seine Idee „Brad Brat“ gut etablieren. 

„Die Höhle der Löwen“: Marvin Kruse kann mit „Brad Brat“ nicht punkten

Bei „Brad Brat“ handelt es sich um eine besonders dicke Bratwurst, die in Scheiben geschnitten, gebraten wird. Bei den Kunden kam Marvins Wurstidee super an. Er konnte mittlerweile nicht nur die „Brad Brat“-Wurst verkaufen, sondern auch zwei Läden eröffnen, in denen man seine kulinarische Künste genießen kann. Bei „Die Höhle der Löwen“ wollte Marvin eine Unterstützung von 200.000 Euro bekommen, um ein Franchise-Unternehmen zu starten.

Trotz Marvins bisherigen Erfolgen kam der Gründer bei den Investoren gar nicht gut an. Vor allem seine Aussage, dass er mit seiner Idee von „Brad Brat“ die „Weltherrschaft“ an sich reißen will, verstörte die Löwen vielmehr. Carsten Maschmeyer (60) riss schließlich der Geduldsfaden: „Mir reicht es. Für mich sind Sie auf dem Weg, der Clown in der ‚Höhle der Löwen' zu werden. Diese Übertreibung mit Weltherrschaft kann ich nicht mehr hören. Ich bin raus.“

Carsten Maschmeyer vergleicht Gründer mit Menderes Bagci

Gegenüber „Focus“ erzählte Carsten Maschmeyer später, weshalb ihm Marvins Auftritt so missfallen hat. Er ist der Meinung, dass es Marvin an Realitätsvermögen und nachvollziehbaren Zahlen mangelt und, dass er nicht seriös und fundiert genug auf Fragen geantwortet hat. Der Investor meint zudem: „Gründer brauchen Visionen, Ziele und Träume – und keine Weltherrschaftsfantasien.“

Schlussendlich fiel dem 60-jährigen Löwen sogar eine Parallele zu einer anderen Figur des deutschen Fernsehens ein. Da Marvin bereits dreimal bei „Die Höhle der Löwen“ war, witzelte Carsten: „Mich erinnert er an Menderes, der ständig bei ‚Deutschland sucht den Superstar’ auftritt und eine Absage nach der anderen bekommt.“

Marvin selbst steckte seine Niederlage gut weg und meinte: „Ich werde nicht mehr wiederkommen, denn das Ding, das fliegt, die Löwen waren nicht mutig genug, aber voll ok.“ Marvin war nicht der erste Kandidat bei „Die Höhle der Löwen“, der in der letzten Zeit für Aufruhr und Ärger bei den Investoren sorgte. Investor Dr. Georg Kofler (62) konnte in der letzten Folge das „Gewäsch“ über ein Nachhaltigkeitsprojekt nicht mehr hören.