Im Interview

Deshalb wurde Ross Antony im „Masked Singer“-Finale so emotional

Ross Antony bei „The Masked Singer“

Bei „The Masked Singer“ sicherte sich Ross Antony den dritten Platz. Besonders emotional wurde es im Finale, als dem Musiker bei einer Performance die Tränen kamen. „Promipool“ erklärte er, wie es dazu kam. 

Im Finale von „The Masked Singer“ wurden die letzten vier Masken enthüllt. Ross Antony stellte sich als Flamingo heraus und beeindruckte am letzten Abend der Staffel mit einer besonders emotionalen Performance. 

„Promipool“: Hallo Ross, wie war deine Reise bei „The Masked Singer“? 

Ross Antony: Ich habe es sehr genossen. In dieser schwierigen Zeit braucht man solche Unterhaltungsshows wie „The Masked Singer“ und ich konnte mich wirklich in dieser Rolle verlieren. Ich habe mich in den Flamingo verliebt, ich habe von Flamingos geträumt, ich habe sogar Becher gekauft mit Flamingos drauf. Es hat mir echt gutgetan, es hat wieder ein Licht in den Tunnel gebracht. Nach vorne zu gehen, das war wirklich toll. 

Was meinst du mit Tunnel? 

Für Künstler ist es im Moment sehr schwer - obwohl ich natürlich Glück habe, dass ich trotzdem mit meiner eigenen Show noch sehr viel Fernsehen mache. Aber „The Masked Singer“ hat mir und meinem Selbstbewusstsein wirklich viel gebracht. Das letzte Jahr habe ich im Fernsehen einfach nur durchgearbeitet. Aber trotzdem haben mir die Live-Auftritte gefehlt und das hat ein bisschen am Selbstbewusstsein gekratzt – wir Künstler brauchen halt auch den Applaus. „The Masked Singer“, hier singen alle live, hat mich wieder zurückgebracht. 

Ich werde immer sehr dankbar dafür sein, dass ich jede Woche sechs Wochen lang live singen konnte. Leute die singen können, die werden es verstehen: Ich mag es nicht, wenn ich Vollplayback singen muss. Es ist nicht das, warum ich auf dieser Erde bin. Ich liebe es, meine Stimme zu zeigen, den Abend zu genießen. Das ist für mich sehr wichtig, das bietet „The Masked Singer“ und das war das Schönste überhaupt. 

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Schlagersänger Ross Antony

Für dich war der letzte Auftritt ja auch sehr emotional... 

Ich glaube, das war wirklich auch ein Grund dafür, dass ich gestern bei „You Are The Reason“ geweint habe. Das habe ich meinem Papa gewidmet, und es war eine Erleichterung, dass ich diesen emotionalen Song präsentieren konnte. Ich konnte die Gefühle und die Emotionen rauslassen. Das war ein Moment, den ich nicht vergessen werde, weil das für mich so gut war, das hat mir so gutgetan. Auch die Tränen, die runterliefen, das war toll. 

Hättest du vorher gedacht, dass du es auf den dritten Platz schaffst? 

Ich habe gedacht, ich fliege bald raus, weil die Leute so verwirrt waren. Die wussten gar nicht, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Aber dann haben sie mich doch ins Finale gewählt. Es ist egal ob zweiter oder erster - Finale, ich habe es geschafft! Ich gönne Sasha den Sieg, er hat genauso hart gearbeitet wie alle anderen. Alle haben das in meinen Augen verdient, weil es in „The Masked Singer“ nicht darum geht, wer die beste Stimme hat. Wichtig ist, wer unterhält und Sasha hat super unterhalten. Der war wirklich Dino durch und durch. 

Hast du von Anfang an schon gedacht, dass Sasha gewinnen wird? 

Das nicht, von Woche zu Woche gab es immer andere Masken, die stark sind. Der Leopard, Cassandra, war natürlich sehr stark, die Schildkröte, Thomas Anders, war super stark, ich fand auch den Monstronauten, Thore, super. Er hat so super gepasst in der Rolle. Auch der Dinosaurier Sasha natürlich - und ich fand Guildo Horn unter dem Stier mega mit seiner kräftigen, dunklen Stimme. Natürlich erkannte ich Guildo und Thomas sofort, weil ich mit beiden viel arbeite. Umgekehrt wussten sie am Anfang nicht, dass ich der Flamingo war. Das fand ich lustig. Sie haben die ganze Zeit geraten, aber kamen nicht drauf. 

Vielen Dank für das Gespräch! 

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