• Hunter Moore ist „Der meistgehasste Mann im Internet“
  • Er erstellte eine „Racheporno“-Website
  • DAS sagt er heute über seine Taten

Hunter Moore ist als „Der meistgehasste Mann im Internet“ derzeit in aller Munde. Netflix thematisiert den ehemaligen Betreiber der umstrittenen Website „IsAnyoneUp“ mit einer Dokumentation, in der sich verschiedene Menschen zu Hunter Moore und seiner Seite äußern.

Dieser machte Mitte der 2010er Jahre mit der Website und seinen sogenannten „Rachepornos“ Geld. Auf „IsAnyoneUp“ konnten User anonym Nacktfotos und Videos von anderen ohne deren Einverständnis hochladen.

Als „Racheporno“ wurde es betitelt, weil die Bloßstellung der Person im Vordergrund stehen sollte. Zu den Fotos und Videos wurden unter anderem auch private Details der Opfer veröffentlicht, wie Namen, Wohnorte, Berufe, soziale Kanäle bis hin zu Handynummern. Unter den veröffentlichten Aufnahmen wurde zudem in den Kommentaren Cybermobbing betrieben, was letztlich viele Opferleben zerstörte.

DAS bereut „Der meistgehasste Mann im Internet“

„Der meistgehasste Mann im Internet“-Hunter Moore beantwortet im Zuge der neuen Netflix-Doku gegenüber YouTuber Daniel Wise Fragen der Zuschauer. Auf die Frage, ob Moore seine umstrittene Website mittlerweile bereue, sagt er: 

Ich hatte eine tolle Zeit, ich bereue nichts, ich wünschte, ich wäre zehnmal härter ran gegangen, weil das Ergebnis dasselbe gewesen wäre.

Er fügt hinzu: „Wünschte ich, ich hätte die Seite nie gestartet? Natürlich bereue ich es nicht, weil es super war, aber ich habe einige Entscheidungen getroffen, die sich letztendlich definitiv nicht gelohnt haben.“ Er hätte angefangen, einen Gottkomplex zu entwickeln und habe die Kontrolle verloren.

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Hunter Moore wollte nicht an Netflix-Produktion teilnehmen

Hunter Moore wollte trotz Nachfrage von Netflix nicht an der Produktion der Doku teilnehmen. Seine Entscheidung begründet er folgendermaßen:

„Ich habe es bereits hinter mir gelassen, also wollte ich es nicht noch einmal erleben. Mein Leben hat sich weiterentwickelt, alles läuft großartig für mich und das war vor drei Jahren, als ich zum ersten Mal mit ihnen sprach und ich sah einfach keinen Grund, es zu tun. Was hätte ich denn davon?