Das sind die „Bares für Rares“-Experten

„Bares für Rares“ Sven Deutschmanek, Dr. Heide Rezepa-Zabel, Horst Lichter und Albert Maier
3. Januar 2020 - 15:29 Uhr / Tina Männling

Die „Bares für Rares“-Experten untersuchen und bewerten vor jedem Verkauf in der Sendung die Raritäten. Insgesamt sieben Experten stehen der Sendung zur Verfügung, jeder mit einem eigenen Fachbereich. 

Ohne die „Bares für Rares“-Experten wäre die erfolgreiche ZDF-Sendung kaum vorstellbar. Die sieben fachkundigen Raritäten-Liebhaber werden immer zu Beginn eines Verkaufs zurate gezogen und geben den Verkäufern nicht nur wichtige Informationen über ihre Antiquität, sondern schätzen auch den Verkaufspreis, an dem sich die „Bares für Rares“-Händler dann orientieren.

Die „Bares für Rares“-Expertenrunde besteht aus Dr. Heide Rezepa-Zabel (55), Sven Deutschmanek (43), Albert Maier (70), Wendela Horz (50), Colmar Schulte-Golz (45), Detlev Kümmel (51) und Fabian Benöhr (36), die sich alle auf ihr eigenes Fachgebiet spezialisiert haben.  

„Bares für Rares“-Experten: Dr. Heide Rezepa-Zabel bewertet Schmuck

Den Anfang macht Dr. Heide Rezepa-Zabel. Sie ist bereits seit 2013 „Bares für Rares“-Expertin und hat eine beachtliche Karriere hinter sich. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Betriebswirtschaftslehre promovierte sie und ließ sich außerdem zur Diamantgutachterin und Gemmologin ausbilden.  

Neben ihren Auftritten als „Bares für Rares“-Expertin bietet Dr. Heide Rezepa-Zabel außerdem Seminare an und ist als unabhängige Gutachterin unterwegs. Sie ist allerdings nicht die einzige Expertin, die sich bei der Sendung auf Schmuck spezialisiert hat. 

Wendela Horz, die seit 2017 bei „Bares für Rares“ zu sehen ist, schätzt ebenfalls Edelsteine und Schmuckstücke. Die Gemmologin und Diamantgraduiererin betreibt neben der Sendung ein Juweliergeschäft in Speyer. 

Diese „Bares für Rares“-Experten sind Autodidakten

Während die beiden Frauen der Experten-Runde sich beruflich zu Schmuckexperten ausbilden ließen, hat Albert Maier keine Ausbildung in diesem Bereich. Er studierte Jura und beschloss schon währenddessen, sein Leben den Antiquitäten zu widmen, wie er auf seiner Website schreibt. Seit 2013 ist er bei „Bares für Rares“ dabei, zudem führt er ein Antiquitätengeschäft.  

Genau wie Albert Maier hat sich auch Sven Deutschmanek sein Wissen über Antiquitäten selbst beigebracht. Laut ZDF machte er eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und konnte sich sein Fachwissen, das er seit 2014 bei „Bares für Rares“ unter Beweis stellt, in den letzten Jahren selbst aneignen. 

„Bares für Rares“-Detlev Kümmel eröffnet Fitness-Studios

Ebenso unkonventionell ist Detlev Kümmels Weg zum „Bares für Rares“-Experten. Er ließ sich erst zum Werkzeugmechaniker ausbilden, eröffnete später zwei Fitness-Studios. Vor über zwanzig Jahren machte er schließlich sein Hobby als Antiquitäten-Liebhaber zum Beruf. Er eröffnete seine eigene Kunstgalerie und schätzt seit 2015 Kunstwerke und antike Stücke bei „Bares für Rares“. 

Colmar Schulte-Golz, der letzte Experte im Bunde, studierte Kunstgeschichte und war laut der „Deutschen Nationalbibliothek“ sogar schon als Dozent tätig. Neben „Bares für Rares“, wo er seit 2015 zu sehen ist, hat Colmar eine eigene Kunstgalerie in Essen. In der Sendung hat sich Schulte-Golz ebenfalls auf Kunstwerke spezialisiert. 

2019 bekam das „Bares für Rares“-Expertenteam Zuwachs. Fabian Benöhr bewertet vor allem Raritäten und leitet außerdem ein Auktionshaus. Benöhr hat laut der „Backnanger Kreiszeitung“ eine Ausbildung zum Mediengestalter in Bild und Ton gemacht, bevor er sich beruflich den Antiquitäten zuwandte.