• Home
  • TV & Film
  • Das haben „Babylon Berlin“ und „Bares für Rares“ gemeinsam
1. November 2018 - 10:12 Uhr / Sophia Beiter
Trödelshow und Krimiserie

Das haben „Babylon Berlin“ und „Bares für Rares“ gemeinsam

Wolfgang Pauritsch Bares für Rares Händler

Wolfgang Pauritsch (links) und die anderen „Bares für Rares“-Händler

„Bares für Rares“ ist eine super beliebte ZDF-Trödelshow unter der Moderation von Horst Lichter. „Babylon Berlin“ dagegen ist eine spannende Serie, die im Ersten die Zuschauer in ihren Bann zieht. So unterschiedlich die beiden TV-Sendungen auch sein mögen - eine Sache haben sie gemeinsam. 

Die TV-Show „Bares für Rares“ lässt Trödler-Herzen höher schlagen. Die Sendung, die vor Kurzem starke Konkurrenz von „Die Superhändler“ bekam, ist so beliebt, dass sie immer wieder auch zur Primetime kommt.

Und auch „Babylon Berlin“ erfreut sich derzeit großer Beliebtheit. Die Serie mit Hauptdarsteller Volker Bruch (38) zieht unglaublich viele Menschen vor die Fernseher. 

Was die beiden TV-Formate gemeinsam haben könnten, erscheint zunächst fragwürdig. Doch tatsächlich verbindet „Bares für Rares“ und „Babylon Berlin“ etwas - und zwar ein gemeinsamer Drehort. Beide Sendungen drehten vor Kurzem auf dem idyllischen und märchenhaften Schloss Drachenburg in Königswinter. 

Volker Bruch  und Liv Lisa Fries  die Hauptdarsteller von „Babylon Berlin“

Volker Bruch  und Liv Lisa Fries  die Hauptdarsteller von „Babylon Berlin“

Märchenhafter Drehort: Schloss Drachenburg

„Bares für Rares“ machte das zauberhafte Schloss zum Drehort für die Primetime-Ausgabe. Die Location passte dabei perfekt zu der Show, die sich um wertvolle Antiquitäten dreht. „Babylon Berlin“ dagegen nutzte das Schloss als herrschaftlichen und pompösen Sitz des dubiosen Unternehmers „Alfred Nyssen“ (Lard Eidinger, 42).

Die Drachenburg war insbesondere in Folge sechs der beliebten Serie zu sehen. In Folge sieben folgten außerdem noch einigen Aufnahmen der Innenräume.

In Wirklichkeit hat das Schloss eine bewegte Vergangenheit. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Protzbau erbaut und schließlich als katholisches Internat genutzt.

Die „Bares für Rares“-Händler: (von links) Elke Velten, Walter Lehnertz, Ludwig Hofmaier, Julian Schmitz-Avila und Fabian Kahl

In den vierziger Jahren fanden die Nazis Gefallen an dem märchenhaften Schloss. Sie nutzten den Bau als „Adolf-Hitler-Schule“ für die Ausbildung von nationalsozialistischem Führungspersonal.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte das Schloss zunächst eigentlich abgerissen werden. Aufgrund von Kriegsschäden konnte das Gebäude nicht mehr verwendet werden und sollte durch ein neues Bürogebäude ersetzt werden.

Mittlerweile befindet es sich aber in Privatbesitz, wurde renoviert und dient nun als idyllischer Drehort gleich mehrerer erfolgreicher deutscher TV-Sendungen.