• Die „Conjuring“-Reihe ist eine der gruseligsten der letzten Jahre
  • Dabei steckt hinter den Streifen eine wahre Geschichte
  • Die berühmten Geisterjäger gab es wirklich

Kein Gruselfan kam in den letzten Jahren an den Filmen der „Conjuring“-Reihe vorbei. Der erste Teil kam 2013 in die Kinos und spielte ganze 300 Millionen Dollar ein. Das Erfolgsrezept? Eine gute Story, die den Zuschauer packt und – das Wichtigste an einem Horrorfilm – auch noch nach dem Kinobesuch Gänsehaut verursacht.

„The Conjuring“ wird sogar noch gruseliger, wenn man weiß, dass die Handlung auf wahren Geschehnissen beruht. 

„The Conjuring“: Das verhexte Haus der Familie „Perron“

Ein kurzes Recap, worum es in „The Conjuring“ eigentlich geht: Familie „Perron“ zieht Anfang der 70er Jahre in ein altes Haus in Rhode Island. Dort leben mehrere Geister die die Familie terrorisieren und sogar den Familienhund töten.

Abhilfe leisten sollen die Geisterjäger „Ed“ und „Lorraine Warren“. Sie finden heraus, dass eine Hexe aus dem 19. Jahrhundert Schuld am Chaos ist, und beauftragen einen Exorzisten, um den Spuk zu beenden.

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Die Hexe „Bathsheba“ gab es wirklich

Die Tochter der echten „Perrons“ – die tatsächlich diesen Namen tragen – Andrea Perron (63) beschreibt in ihren Büchern von den Ereignissen im Haus ihrer Eltern und hat auch schon viele Interviews zu diesem gruseligen Thema gegeben.

Im Fernseh-Gespräch mit „San Antonio Living“ verrät sie, als Kind tatsächlich Geister im Haus gesehen habe. Auch ihre Schwestern hätten Stimmen gehört, die von toten Menschen erzählten. Mutter Carolyn Perron berichtete von seltsamen Vorkommnissen, wie plötzlich auftretende Erdhäufchen im Haus.

Wie auch im Film sei laut Andrea eine Hexe namens „Bathsheba“ für all das verantwortlich. „Bathsheba“ gab es wirklich: Sie wurde der Hexerei beschuldigt, verurteilt und hatte die letzten Jahre ihres Lebens in dem Haus verbracht, das die Perrons gekauft hatten.

Auch die beiden Spuk-Experten „Ed“ und „Lorraine“ sind keine Erfindung der Filmemacher. Ed Warren (†80) war ein selbsternannter Dämonist, seine Frau Lorraine (†92) ein „Medium“. Anders als in „The Conjuring“ zogen die Geisterjäger zwar nicht bei Familie Perron ein. Es gab auch keinen Exorzisten, dafür aber einen Priester, der die besessene Carolyn retten sollte.

Auch heute noch spukt es im Haus

Andrea berichtet bei „San Antonio Living“: „Ich glaube eigentlich nicht an Dämonen, [...] aber das Medium [Lorraine Warren] lud an diesem Abend etwas in unser Haus ein, das meine Mutter angriff.“ Die Ähnlichkeit zum Horrorfilm ist im wahrsten Sinne des Wortes erschreckend. Allein schon deshalb gehört „The Conjuring“ zu den Filmen, die man an Halloween unbedingt anschauen sollte.

Doch auch lange, nachdem die Perrons ihr Haus wieder verkauft hatten, spukte es dort weiter. Zuletzt hat dort nämlich der US-TV-Moderator Zak Bagans (44) beim Dreh für seine Serie „Ghost Adventures“ paranormale Aktivitäten beobachtet. „Ich wurde sehr krank und blieb es drei Wochen lang. [...] Ich glaube wirklich, dass das Haus mich krank gemacht hat. [...] Ich fühlte mich nicht wie ich selbst“, so Bagans gegenüber dem „Las Vegas Review Journal“.

Ob es sich dabei aber um einen PR-Gag handelte, um die Halloween-Folge seiner Serie zu promoten, weiß man nicht.

Fest steht nur, dass das „Conjuring“-Haus eine unheimliche Aura hat. Da wirkt der Film doch gleich doppelt so gruselig, wenn man die wahre Geschichte dahinter kennt.