„Bird Box“ Kritik: So kommt der Film an

„Malorie“ (Sandra Bullock) kämpft mit ihren Kindern ums Überleben

Der Film „Bird Box“ von Streaming-Anbieter Netflix hat schon kurz nach dem Erscheinen den Rekord auf Netflix gebrochen. Allerdings zeigen sich viele „Bird Box“ Kritiker im Gegensatz zum Publikum eher wenig begeistert. Wir haben die „Bird Box“ Kritik national und international für euch zusammengefasst.

„Bird Box“ mit Sandra Bullock brach bereits einen Netflix-Rekord: Mit 45 Millionen Aufrufen in den ersten Tagen zählt der Streifen schon jetzt zu den beliebtesten Filmen von Netflix. Während sich der Streaming-Anbieter über die Zuschauerzahlen freuen kann, könnten die Kritiken für den Horrorfilm deutlich besser ausfallen.  

Sandra Bullock während einer Pressekonferenz zum Film „Bird Box" 

„Bird Box“ Kritik: Ablatsch von „A Quiet Place“?

In „Bird Box“, von Regisseurin Susanne Bier (58) inszeniert, wird die Menschheit Stück für Stück durch Massen-Selbstmorde ausgelöscht. Die Menschen begehen reihenweise Suizid, nachdem sie das Monster ansehen, das sie mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert. In dieser Welt versucht „Malorie“, gespielt von Sandra Bullock (54), sich selbst und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Dabei trägt die Familie Augenbinden, um die Monster nicht anzusehen.  

Wie die meisten Kritiken anmerken, erinnert die Geschichte stark an „A Quiet Place“ mit John Krasinski (39) und Emily Blunt (35) mit dem Unterschied, dass die Überlebenden in diesem Film keine Geräusche machen dürfen. Aber auch sonst ist die „Bird Box“ Kritik gemischt.

Sandra Bullock in „Bird Box“

Gemischte Kritiken für Netflix' „Bird Box“

Der „Guardian“ schreibt über den Film: „Während der Film weiterhin versucht, uns zu entertainen, können sich die Zuschauer vor allem mit dem ersten Opfer in ,Bird Cage’ identifizieren: Einer Frau im Jogginganzug, die verzweifelt ihren Kopf gegen eine Scheibe haut, um diesen schmerzlichen Anblick nicht mehr ertragen zu müssen.“ 

Auch „Variety“ findet den Film enttäuschend und nennt das Produkt ein „fades Ensemble, das auch die talentierten Schauspieler nicht interessanter machen können.“ Allerdings sind sich die US-Zeitschriften auch einig, dass der Cast des Films eigentlich vielversprechend gewesen sei.  

Auch in Deutschland wird „Bird Box“ kritisiert. „Filmstarts“ ist vor allem von den sich wiederholenden Szenen und Motiven enttäuscht. Die Variationen, die das Blindheitsgebot mit sich bringt, sind einfach nicht stark genug, um wieder neuen Schwung in dieses ausgelutschte Szenario zu bringen.“  

Ob sich „Bird Box“ auch längerfristig bei den Zuschauern auf Netflix durchsetzten kann, wird sich erst noch zeigen. Die „Bird Box“ Kritik scheint jedoch erstmal die Zuschauer nicht abzuschrecken.