• Bei „Bares für Rares“ passierte etwas Ungewöhnliches
  • Ein Verkäufer schaffte es nicht zu den Händlern
  • Das war der Grund

Das hatte sich Wolfgang Prieß (64) aus Duisburg bestimmt anders vorgestellt, als er mit seinem Gemälde vor „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter (60) stand. Er schaffte es noch nicht einmal zu den Händlern der ZDF-Kultshow.

„Bares für Rares“-Verkäufer geht schon nach der Expertise

Zu Beginn der „Bares für Rares“-Folge sah alles noch vielversprechend aus. Der Berufskraftfahrer Wolfgang Prieß war im Auftrag seines Schwagers da, der sich als Kunstsammler verstand. Aufgrund eines wachsenden Platzmangels sollte ein Gemälde von Adolf Lins verkauft werden.

Die Expertin Frau Dr. Bianca Berding (45) sah in dem Gemälde des Malers ein „sehr untypisches Werk von ihm“, welches in seinen späten Jahren entstanden sein musste.

Auch interessant:

Die „Bares für Rares“-Expertin merkte sofort an, dass das Gemälde sehr verblasste Farben aufwies, die durch eine Reinigung behoben werden könnten. Dann erst würde der wahre Effekt des Gemäldes zur Geltung kommen.

Pinterest
„Bares für Rares“- Gemälde

Auch Horst Lichter erkannte das Problem: „Ich glaube, wenn das fachmännisch gereinigt wird, wird man das Gemälde nicht mehr wiedererkennen.

„Bares für Rares“-Verkäufer: Preis ist in Stein gemeißelt

„Bares für Rares“-Verkäufer Wolfgang hatte von seinem Schwager genaue Instruktionen bekommen, was den Preis anging. Er wollte den damaligen Kaufpreis von 1.500 Euro auf jeden Fall wiederhaben.

Die Expertin Bianca sah darin Probleme. Es sei ein „sehr untypisches Bild“ für Lins, das „ein Sammler mögen muss“. Sie konnte den Preis nicht bestätigen und schätzte den Wert auf 900 Euro bis 1.200 Euro.

Oha“, kommentierte Horst Lichter die Einschätzung. Somit war klar, dass Wolfgang das Gemälde wieder mit nach Hause nahm, ohne vorher die Händler der Show gesehen zu haben. „Bist du jetzt sauer?“, fragte der Moderator den Verkäufer.

Doch „Bares für Rares“-Kandidat Wolfgang verneinte: „Ich bin nicht enttäuscht, weil mein Schwager [...] hatte mir den Preis genannt und wenn er den nicht erreicht, dann behält er es auch, weil er kann sich eh schlecht von den Sachen trennen und ihm gefiel das Bild ja auch.