• Bei „Bares für Rares“ stand eine Modellbahn zum Verkauf
  • Die hohe Expertise sorgte für eine Überraschung
  • Zogen die Händler da mit?

„Bares für Rares“-Kandidatin Angelika brachte eine ganze Sammlung an Modelleisenbahnen mit in die beliebte Trödelshow. Diese fand sie im Haus eines älteren Herren, den sie betreute und wollte in der Sendung den bestmöglichen Preis für ihn aushandeln.

„Bares für Rares“: Überraschende Expertise für Modellbahn

Zuerst sah sich „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel das Eisenbahn-Konvolut der Firma Märklin genauestens an. Die Sammlung bestand unter anderem aus Güter- und Personenzügen und machte ordentlich Eindruck.

Die Loks aus Metall wurden zwischen den fünfziger und siebziger Jahren verkauft. Detlev Kümmel merkte sofort: „Man sieht schon, dass es nicht eine Sammlung ist, die man in die Vitrine stellte und dann nicht mehr angefasst hat.“ Er konnte den Wunschpreis von Verkäuferin Angelika locker überbieten.

Statt den gewünschten 500 Euro schätzte der Experte die komplette Sammlung auf 810 bis 1100 Euro. Damit hatte die Kandidatin nicht gerechnet, freute sich aber natürlich über die stolze Summe. Jetzt mussten nur noch die Händler mitspielen.

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Ich hab jetzt wirklich nicht viel Ahnung […]“, gab „Bares für Rares“-Händler Wolfgang Pauritsch zu, startete trotzdem mit 150 Euro in die Verhandlungen – da war noch viel Luft nach oben. Steve Mandel, Julian Schmitz-Avila und Jan Cizek boten kräftig mit.

Bei 500 Euro nahm das Bietergefecht allerdings schon fast ein Ende. Julian legte noch 50 Euro drauf und stach seine Kollegen somit aus. „Schweren Herzens“, nahm Kandidatin Angelika das Kaufgebot aber trotzdem an. Auch wenn das weit von der Expertise entfernt war, immerhin ihr Wunschpreis wurde übertroffen. „Bares für Rares“ war für sie also ein voller Erfolg.